Archiv – Kunst und Kultur

Studium Generale erkundet Staatsgalerie

Besuchergruppe der DHBW Stuttgart in der Staatsgalerie

Unter fachkundiger Führung von Kunsthistoriker Andreas Pinczewski wurde die Besuchergruppe des Studium Generale der DHBW Stuttgart auf höchst unterhaltsame Weise durch die ständige Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart geführt. Die rund 30 Teilnehmenden wurden zunächst mit einem vom Format her eher kleinen, von seiner Qualität her „großen“ Werk konfrontiert: Joachim Antonisz Wtewael „Anbetung der Hirten“. Im Anschluss daran wurde der „Leichnam Christi mit den Leidenswerkzeugen“ von Annibale Carracci näher vorgestellt und auf die besondere Perspektive im Bild hingewiesen sowie die außergewöhnliche Darstellung des Gekreuzigten erläutert. Während bei diesem Werk die Perspektive eine besondere Rolle spielt, stellte Andreas Pinczewski dagegen die „Venus und die Grazien“ von Ranieri Allegranti, welcher hier ein Motiv nach Giorgio Vasari verwandte und dabei in seiner Darstellung eher „flach“ bleibt.

Von Schiller bis Bansky – Kunst & Kultur im Studium Generale

Von Schiller bis Bansky

Die Staatsgalerie Stuttgart gehört mit ihrem reichen Bestand an Meisterwerken vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu den beliebtesten Museen Deutschlands. Der imposante Museumskomplex sowie die Sammlung spiegeln die Verbindung von Tradition und Moderne wider. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zur Führung „Von Schiller bis Bansky“ angemeldet und nutzten das Angebot der Reihe „Kunst & Kultur“, die im Rahmen des Studium Generale der DHBW Stuttgart stattfand.

Die Reise durch die faszinierende Welt der Kunst beleuchtete insbesondere die Geschichte der Sammlung in der Staatsgalerie, die mit einigen überraschenden Details aufwartete. Bei der Schiller-Büste des Künstlers Dannecker startete die Führung, dicht gefolgt von den italienischen Meistern. Die ausgestellten Meisterwerke mussten durch die Staatsgalerie komplett erworben werden. Erst später stellte sich heraus, dass es sich beim Großteil der Gemälde um Fälschungen handelte.

Background-Führung durch die Ausstellung "Marcel Duchamp. 100 Fragen. 100 Antworten“

Ein Flaschentrockner als Kunstwerk. Ist nicht möglich? Ist es doch! Der Künstler Marcel Duchamp erklärte Alltagswerke zu Kunst und hatte damit sogar Erfolg. Interesse, wie und warum er das machte? Das konnte man in der Backgroundführung am 8. Dezember 2018 in der Staatsgalerie erfahren. Exklusives Angebot für Studierende und Alumni der DHBW Stuttgart von den Jungen Freunden Staatsgalerie.

Führung durch die Ausstellung „Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung“

Teilnehmende an der Reihe Kunst & Kultur im Rahmen des Studium Generale der DHBW Stuttgart auf der Ausstellung "Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung"

Im Rahmen des Studium Generale der DHBW Stuttgart fand Ende September 2018 unter der fachkundigen Leitung von Stefan Stegmaier eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Wilhelm Lehmbruck. Variation und Vollendung“ in der Staatsgalerie Stuttgart statt.

Die Teilnehmenden aus verschiedenen Fakultäten und Bereichen der DHBW Stuttgart bewunderten die Skulpturen und Handzeichnungen des großen Künstlers und verschafften sich einen Eindruck über dessen Werke.

Fotokunst rund um Kuba

Fotokunst rund um Cuba

Fotografie ist Kunst. Erst recht unter Wasser. Die Botschaften von Meisterfotograf Ludwig Migl aus dem schwäbischen Altdorf tauchen in Büchern, Reiseführern oder Zeitschriften ebenso auf wie bei Ausstellungen und beeindrucken Menschen weltweit.

Seine Bilder zeigen authentisch, wie es in der Welt der Stille, in Ozeanen, Seen, Flüssen und Bächen wirklich aussieht, welche Wunderwerke der Schöpfung in Fauna und Flora zu finden sind. Die DHBW Stuttgart hat eine Auswahl seiner Bilder rund um Kuba präsentiert.

Ausstellung "WILDNIS - BILDNIS" des Künstlers Gerald Dufey vom 17.10.2013 - 30.04.2014

Bild mit dem Titel Rückzug von Gerald Dufey

Der Künstler Gerald Dufey studierte von 1988 bis 1994 an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Seine Kunst ist vor allem farbkräftig. Wohlwissend, dass er die Welt der Gegenständlichkeit verlässt und Anhänger des „abstrakten Expressionismus“ wird, hat er ein Wagnis unternommen. Er fordert die Betrachter seiner Werke auf, eben auch in Farbfelder, in Farbverwehungen, in Schlieren und aufgerissene Farboberflächen hineinzugehen. Man kann sich umzuschauen und mit Geduld darauf vertrauen, dass das eine oder andere Bild durchaus in der Lage ist, eigene Erinnerungen, Erlebnisse und Erfahrungen in Schwingung zu bringen und diese dann konkret werden.

Wildnis - Bildnis: Wir tummeln uns ins Netzwerken, bewegen uns in der Natur, gehen geschäftig unseren Verpflichtungen nach, pflegen unsere Beziehungen und Freundschaften, helfen anderen Menschen und lassen uns helfen, schön, wenn dann noch Zeit bleibt für das Ausatmen und Aufnehmen von vielen Anregungen aus der Kunstwelt. Die Sehnsucht nach dem Ursprünglichen und Wilden in uns, dies zu zähmen und zu ordnen ist eine Leidenschaft, die uns zu uns selbst führt und uns unsere Bestimmung und unser Selbstverständnis herausbilden lässt.
"... man muss noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern zu gebären." Friedrich Nietzsche

Ausstellung „MUSIK IM BLICK“ von Heidemarie Fruth - Oktober 2012 bis Mai 2013

Bild von Heidemarie Fruth

Die Künstlerin stellt in ihren Arbeiten verschiedenartige Beziehungen zwischen Bildender Kunst und Musik her. Seit 1999 liegt der Schwerpunkt der künstlerischen Arbeit in der Darstellung musikalischer Elemente, wobei sich rhythmische und strukturelle Analogien zu neuen Kompositionen fügen.

2006 begann die Künstlerin mit Plexiglas zu arbeiten und dadurch Übergänge in die Räumlichkeit zu schaffen. Bildnerische Formen zur visionären Mehrdimensionalität in den plastischen Objekten, die dann noch durch die Komponente "Licht" verstärkt wird. Formen, Strukturen verdichten sich und lösen sich schwebend - mit Licht, Schatten und dem Betrachtungswinkel spielend - wieder auf. Als Konstante gibt es in den Werken eine ästhetisch unterschiedlich gestaltete Realität der »visuellen Klangräume«.

Ausstellung „Schnelle Bahnen“ vom 21. Juni - 21. September 2011

Die blaue Serpentine

Die Fotokünstlerin Marlise Sifrig lässt ihre „Schnellen Bahnen“ durch und über Berg- und Felsformationen rasen. Sie bindet die Achter – und Wasserbahnen übergangslos in ihre verschneiten und grünen Berglandschaften ein und lässt somit neue surreale Realitäten entstehen.

Einblicke in die Soziale Arbeit und das Leben in Afrika

Kinder in Afrika

Fotoausstellung "Südafrika" und Berichte über Kenia, Kamerun und Sambia
Februar - April 2011

Wie nehmen Kinder und Jugendliche aus Deutschland und aus Südafrika eigentlich ihre Umwelt wahr? Was beschäftigt sie? Wie wachsen sie auf und welche Zukunftswünsche haben sie? Wer oder was ist Ihnen wichtig? Gibt es mehr Gemeinsamkeiten oder mehr Unterschiede zwischen südafrikanischen und deutschen Heranwachsenden? Weitere Informationen finden Sie hier.

Fotoausstellung von Studierenden und Absolventen

Stuttgarter Hafen

Dezember 2010 - Januar 2011

Im Rahmen eines Fotoseminars des Studium Generale mit dem Künstler Wolfram Janzer entstanden über 40 Arbeiten von Studierenden und Absolventen rund um das Thema Stuttgarter Hafen. Ergebnis war die Ausstellung „Fotografen am Hafen“ an der DHBW Stuttgart, die in Kooperation mit dem Fachbereich Fotografie der VHS Stuttgart umgesetzt wurde. Der Künstler und Architekturfotograf Wolfram Janzer leitete das Seminar. Seit 1979 ist er als freiberuflicher Fotograf tätig. 1996 gründete er zusammen mit Klaus Frahm, Roland Halber, Tomas Riehle u. a. die Agentur „artus“. Sie ist heute die größte Agentur für Architekturfotografie.

Angelika und Ulrich Hohloch „Auf den Zweiten Blick“ Foto-Kompositionen - September 2009 bis Juli 2010

Motiv 05_020 von Ehepaar Hohloch

In ihren aufwändigen Foto-Kompositionen verbinden die Künstler gekonnt die Gegensätze von Natur und Kunst und schaffen aus verschiedenen Szenen und Umgebungen mittels des Composings neue surrealistisch anmutende Bildinhalte und -aussagen. Eine Reihe von Arbeiten zeigen optische Illusionen. Die Künstler setzen den psychologischen Effekt ein, basierend auf dem entscheidenden Unterschied zwischen „sehen“ im Sinne von zufälligem Wahrnehmen und „ansehen“ oder „schauen“ im Sinne eines absichtlichen Wahrnehmens, bei dem man Dinge sorgfältiger im Kopf erwägt. Die Serie „Potemkinsche Fassaden“ spiegelt unsere heutige Vorliebe für Scheinwelten wieder.

Ariane Kiel-Freytag M.A. "Auf der Suche nach Unsterblichkeit - Mumien und Totenkult im alten Ägypten"

Pyramiden

Die junge Althistorikerin Ariane Kiel-Freytag, die derzeit an der Uni Tübingen promoviert, referierte am 4. Februar 2010 zum Thema „Auf der Suche nach Unsterblichkeit. Mumien und Totenkult im Alten Ägypten“.
Der Vortrag im Rahmen der Studium Generale-Reihe „Kunst und Kultur“ gab einen Einblick in den Glauben der Alten Ägypter an ein Leben nach dem Tode und die umfassende Vorstellungswelt, die sich damit verband, mit all ihren Ritualen und Regeln. Einen Rückblick auf die Veranstaltung finden Sie hier.

Ausstellung von Plastiken des Bildhauers Ralf Krämer - Juli bis Oktober 2009

Plastik von Ralf Krämer

Die kleinen und großen Themen des Menschen sind es, die Krämer faszinieren: des Menschen Befindlichkeit, seine Ängste aber auch Ziele, Verluste und Gewinne prägen die hier ausgestellten Arbeiten. Aus dem Prozess heraus ergeben sich vielfältige Ideen, Bilder und Formen, die nun diese Ausstellung prägen.

Ausstellung von Gemälden und Aquarellen der Schwaikheimer Malerin Anne Hofmann - Mai bis September 2009

Anne Hofmann "Anfang"

Anne Hofmann ist Gründungsmitglied der Schwaikheimer Künstlergruppe, an deren Jahresausstellungen sie seit 25 Jahren teilnimmt. Neben weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen stellte sie in der Galerie des Rathauses Winnenden 1996 mit dem Schwerpunkt Porträts und im Jahr 2000 vorwiegend abstrakte Werke aus. Das breite Spektrum der Malerei – sowohl was die Gattung als auch die Technik betrifft – erarbeitete sich Hofmann, die sich erst nach Berufstätigkeit und Familienphase voll ihrer künstlerischen Passion widmen konnte, in verschiedenen Kursen u.a. bei Sibylle Bross, Jadwiga Filipczyk, Prof. Frederick Bunsen und Walter Thumm.