Highlights & News

Studienergebnisse zur New Mobility präsentiert

Beim 10. Forschungskollegium wurden die Studienergebnisse zur New Mobility präsentiert.

Am 25. Juni 2020 fand das 10. Forschungskolloquium „New Mobility: Ein Weg – viele Möglichkeiten“ des Zentrums für Empirische Forschung der DHBW Stuttgart statt. In der Onlineveranstaltung präsentierten angehende Bachelorabsolvent*innen der Studiengänge BWL-Industrie/ISM und Maschinenbau vor einem Publikum mit rund 80 Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die zentralen Studienergebnisse und gaben Optimierungsvorschläge.

Das interdisziplinäre studentische Forschungsteam, unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Kuhn und Prof. Dr. Harald Mandel, skizzierte zunächst das Forschungsdesign: Im Erhebungszeitraum der Studie von Dezember 2019 bis Januar 2020 wurden in 14 deutschen Städten die Mobilitätskonzepte Share Now, Stadtmobil, Uber, Call a Bike, Lime, Stella, Flixbus und BlaBlaCar durch Studierende getestet, und es wurden eine Befragung von Passant*innen sowie eine Onlineumfrage durchgeführt.

Dann präsentierten sie die Ergebnisse. Hierzu zählen unter anderem:

  • Über 40 Prozent der Befragten kennen die „neuen Mobilitätskonzepte“ überhaupt nicht.
  • Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil der tatsächlichen Nutzer*innen an den jeweiligen Mobilitätskonzepten.
  • Nachholbedarf sehen viele Nutzende bei der „Usability“ der Mobilitätsangebote (betrifft z. B. technische Voraussetzungen der Nutzung oder Bedienfreundlichkeit), am besten schneidet Stadtmobil diesbezüglich ab.
  • Usability ist ein wichtiger Faktor, da die Daten zeigen, dass je besser die Usability eingeschätzt wird, desto höher auch die zukünftige Nutzungsabsicht der Angebote ausfällt.
  • Sowohl das Umweltbewusstsein als auch die moralische Verpflichtung sind bei der Stichprobe stark ausgeprägt.
  • Zentrales Ergebnis: sämtliche untersuchte Themen (z. B. Nutzungsabsicht, konkreter Nutzen, Usability) werden von Proband*innen, die die Mobilitätsangebote bereits nutzen, stets besser bewertet als von bisherigen Nicht-Nutzenden.
  • Die Untersuchung der technischen Perspektive von E-Scootern und Bike-Sharing-Anbietern ergab einige sicherheitsrelevante Differenzen (z. B. bzgl. Bremsleistung).

Zu allen Erkenntnissen lieferten die Studierenden Handlungsempfehlungen. Die Gäste, darunter u. a. MdB Matthias Gastel (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Vertreter*innen der getesteten Mobilitätskonzepte, zeigten sich von Format und Güte der Veranstaltung und Studie begeistert.

Studienergebnisse und Handlungsempfehlungen können per E-Mail an zef@dhbw-stuttgart.de angefordert werden.

New Mobility: Alternative Verkehrsträger in den Kinderschuhen?

Studierende der DHBW Stuttgart testen Mobilitätsangebote in Großstädten.

Im interdisziplinären Projekt „New Mobility“ testeten Studierende der DHBW Stuttgart aus den Studiengängen BWL mit der Studienrichtung Industrie, Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement und Maschinenbau in verschiedenen deutschen Großstädten sowie in Amsterdam und Paris das Mobilitätsangebot von stadtmobil, SHARE NOW, Uber, Flixbus, Call a Bike, Lime, stella und BlaBlaCar. Im Fokus standen die Nutzerfreundlichkeit der Verkehrsmittel, technische Leistungsmerkmale und das Umweltbewusstsein der User.

Ob E-Scooter, Car Sharing oder Fernbusse – noch nie fluteten so viele Mobilitätsangebote wie heute die Städte. Doch wie werden diese unterschiedlichen Mobilitätsträger wahrgenommen? Dieser Frage gingen die Studierenden in einer Feldstudie mit über 2.100 Probandinnen und Probanden nach. Das Ergebnis: Über 40 Prozent der Befragten waren die Mobilitätsträger, zu denen sie befragt wurden, noch unbekannt. Zudem sehen lediglich etwa ein Drittel der Personen zukünftig eine Möglichkeit, die Mobilitätsangebote im eigenen Alltag zu nutzen. Und dann ist es letztlich die auf größere Städte begrenzte Verfügbarkeit, die der Nutzung im Wege steht: So gab ein Drittel der Befragten an, sie hätten überhaupt keine Möglichkeit, die neuen Angebote zu nutzen.

Prof. Dr. Marc Kuhn, Leiter der Studie und Studiengangsleiter BWL-Industrie an der DHBW Stuttgart, verweist auf ein weiteres Ergebnis: „Wir konnten nachweisen, dass die meisten Mobilitätsformen grundsätzlich von den Probanden besser beurteilt wurden, wenn sie diese bereits genutzt haben. Das bedeutet, dass die Dienstleister ihr Kundenpotenzial in Zukunft nur dann voll ausschöpfen können, wenn sie die Skeptiker zum Testen bewegen können.“ Gerade in Bezug auf die Usability sehen aber auch die Nutzer*innen Nachholbedarf, so wurde vor allem der Buchungsvorgang im Fall von Call a Bike, stella und BlaBlaCar als verbesserungsfähig empfunden.

Die Fahrräder der Bike-Sharing-Anbieter wiesen insbesondere Unterschiede im Gesamtzustand der Bauteile auf und waren teilweise auch nicht verkehrssicher. Positiv hervorgestochen ist RegioRadStuttgart (Call a Bike) mit einem guten und sicheren Gesamteindruck der Fahrräder. Prof. Dr. Harald Mandel, Studiengangsleiter Maschinenbau und Leiter des Zentrums für Fahrzeugentwicklung und nachhaltige Mobilität (ZFM) der DHBW Stuttgart, zieht sein Fazit: „In diesem Studienprojekt hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, dass die jeweiligen Mobilitätsanbieter die Nutzer – sprich die Menschen – mehr in den Fokus nehmen. Neben dem Gedanken der nachhaltigen Mobilität sind dem Nutzer auch Aspekte wie Sicherheit sehr wichtig und da gibt es noch viel zu tun“.

e-Hunter 2018/2019 (abgeschlossen)

e-Hunter, eine Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten Technik und Wirtschaft, unterstützt durch das Zentrum für Empirische Forschung (ZEF)

e-Hunter, eine Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten Technik und Wirtschaft (unterstützt durch das Zentrum für empirische Forschung ZEF), war das erste interdisziplinäre Studienprojekt des Projekts INT US: Es arbeiteten Teilnehmende des Integrationsseminars des Studiengangs BWL mit der Studienrichtung Industrie, Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement sowie der Studienrichtung Handel mit Maschinenbaustudierenden zusammen. Um die interdisziplinäre Kompetenz der Studierenden beider Fakultäten zu fördern, wurden Maschinenbaustudierende in die bestehende Seminarstruktur der Fakultät Wirtschaft integriert und arbeiteten gemeinsam mit ihrem fachlichen Hintergrund an einer Forschungsfrage.

Dies wurde von den beiden Fakultäten durch zusätzliche Veranstaltungen mit den Themen „empirische Forschung“ und „technische Grundlagen“ unterstützt. Im Erhebungszeitraum Ende Dezember 2018 und Anfang Januar 2019 sind die Maschinenbaustudierenden gemeinsam mit Studierenden des Studienschwerpunkts Industrielles Servicemanagement fünf unterschiedliche Touren mit Elektroautos gefahren. Diese dienten zur Datenerhebung rund um die Infrastruktur der Ladestationen und die Reichweite der Fahrzeuge auf den ausgewählten Strecken. Dabei wurden sowohl ökonomische als auch technische Daten unter die Lupe genommen. Die Studierenden arbeiteten hierfür gemeinsam in gemischten Teams von bis zu vier Personen. Die Studienrichtung BWL-Handel untersuchte hingegen mit ihrem "City-Check" e-Hunter zwölf Städte bzw. Ballungszentren auf potenzielle Standorte für Ladesäulen mit Bezug zum Einzelhandel oder handelsnahen Dienstleistungen.

Die Maschinenbaustudierenden konnten dieses Projekt im Rahmen ihrer Studienarbeit T3100 durchführen und die Studierenden der Fakultät Wirtschaft absolvierten das Projekt e-Hunter im Rahmen ihres Integrationsseminars. Die Ergebnisse wurden im Anschluss an die Projektlaufzeit im 11. ZEF-Forschungsband veröffentlicht und im Rahmen des ZEF-Forschungskolloquiums 2019 Praxisvertreterinnen und Praxisvertretern sowie der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Projektlaufzeit: Mai 2018 – September 2019

Exkursion zu Industrie 4.0 bei der Fraunhofer Gesellschaft

Studierende am Fraunhofer Institut für I 4.0
5. Dezember 2018

Studierende im ersten Semester des Jahrgangs 2018 (Kurs WIN18F), unter Leitung des Studiengangsleiters Prof. Dr. Marc Kuhn und des verantwortlichen Dozenten Herrn Quirin, besuchten am 05.12.2018 die Fraunhofer Gesellschaft auf dem Campus Gelände der Universität Stuttgart Vaihingen. Vor Ort konnte die Gruppe zur Produktion der Zukunft in Diskussionen und Anwendungsbeispielen Eindrücke zur intelligenten Vernetzung des Produktlebenszyklus und den bestehenden Herausforderungen für Betriebe, Kunden und Beschäftigte sammeln. Im simulierten Liveeinsatz begeisterten die Studierenden vor allem der Fokus auf Umsetzungen in Virtual Reality and Augmented Reality für Absichten von Entwicklungsteilen. Ein weiteres Highlight war der Besuch der sog. gläsernen Leitzentrale der E3-Forschungsfabrik. Mit vielen Ideen und Anregungen für zukünftige Trends und Arbeiten im Entwicklungsfeld von Industrie 4.0 endete die spannende Exkursion.  

e-Hunter – Integrationsseminar 2018/19

e-Hunter – Integrationsseminar 2018/19
28. November 2018

Am gestrigen Dienstag, 27.11.2018, fand im Hasenbergsaal der Auftakt zum diesjährigen Integrationsseminar im 5. Semester des Jahrgangs 2016 statt. Erneut steht ein spannender Aspekt im Umfeld des Themas Elektromobilität zur Bearbeitung an. In der diesjährigen Studie erforschen Studierende die bestehende und zukünftige Ladeinfrastruktur in Europa unter wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten. Für diese Fragestellungen wurden erstmals interdisziplinäre studentische Teams aus der Fakultät Technik und der Fakultät Wirtschaft gebildet. 

Die leitenden Professoren Prof. Dr. Marc Kuhn (Fakultät Wirtschaft, BWL-Industrie: Industrielles Servicemanagement), Prof. Dr. Andreas Kaapke und Prof. Dr. Sven Köhler (Fakultät Wirtschaft, BWL-Handel) sowie Prof. Dr. Harald Mandel (Fakultät Technik, Maschinenbau - Fahrzeug-System-Engineering) gaben zunächst einen Überblick über den bisherigen Stand zur Ladesäuleninfrastruktur und bereiteten die Studierenden auf die unterschiedlichen Studienaspekte vor, wie Ladestecker, Fahrtrouten etc. Die Studie wird freundlicherweise durch ein Sponsoring der EnBW ermöglicht.

Die kommenden zehn Tage bis zum eigentlichen Studienstart am 09. Dezember werden die Studierenden mit intensiven Vorbereitungen wie Routenplanung und Testfahrten nutzen.  

Mit einer ersten Ergebnispräsentation ist zwischen Ende Januar und Mitte Februar 2019 zu rechnen. Für Juni 2019 ist zum Austausch mit der breiten Fachöffentlichkeit ein Forschungskolloquium geplant.  

Eindrücke vom Auftakt des Integrationsseminars

Studie zum autonomen Fahren – Integrationsseminar 2017/18

16. Oktober 2018

In einer User-Experience-Studie untersuchten Studierende aus dem fünften Semester im Studiengang BWL-Industrie mit Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement unter Leitung von Prof. Dr. Marc Kuhn und unter Beteiligung des Zentrums für Empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart die Wahrnehmung und Nutzung von deutschen Autofahrerinnen und Autofahrern bei teilautonomen Fahrerassistenzsystemen.

Nach der Pilotstudie zum autonomen Fahren im Jahr 2017 nahmen im Winter 2018 im Rahmen der Studie über 200 Probandinnen und Probanden zwischen 19 und 81 Jahren an einer Testfahrt im regulären Stuttgarter Stadtverkehr teil. Erfasst wurden neben der Einstellung zum automomen Fahren erstmals physiologischen Maße aus Blickbewegungen (Eye-Tracking) und EEG-Daten. Anhand verschiedener theoretischer Modelle prüften die Studierenden unter anderem, welche Faktoren und Einstellungen teilautomatisierte Fahrerassistenzsysteme beeinflussen. Insbesondere für die Automobilindustrie ließen sich hieraus wichtige Informationen und neue Erkenntnisse für die Produktentwicklung ableiten.

Am 07. Juni 2018 wurden die Gesamtergebnisse der Studie durch Studierende sowohl Unternehmensvertreter*innen als auch der interessierten Öffentlichkeit im Rahmen des jährlich stattfindenden ZEF-Forschungsforums an der DHBW Stuttgart vorgestellt. 

Ende September folgte eine Präsentation vor Parlamentarier*innen des parteiübergreifenden Verkehrsausschusses im Berliner Bundestag.

Ergebnisse der neuen Studie zum automatisierten Fahren vorgestellt

Vorstellung der Ergebnisse mit Studierenden
8. Juni 2018

Am 7. Juni 2018 präsentierten Studierende des Studiengangs BWL-Industrie mit Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement an der DHBW Stuttgart erstmals die Ergebnisse ihrer User-Experience-Studie zum Thema „automatisiertes Fahren“ im Rahmen des 8. Forschungskolloquiums.

Zentrale Erkenntnisse wurden dem 200-köpfigen Publikum aus Unternehmensvertreter*innen, Hochschulmitgliedern sowie der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Insbesondere die Automobilindustrie kann aus den durchgeführten Analysen wichtige Informationen für die Weiterentwicklung der teilautonomen Fahrfunktionen ableiten.

Wie werden teilautomatisierte Funktionalitäten des autonomen Fahrens hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit wahrgenommen? Welche Zahlungsbereitschaft zeigen potentielle Kund*innen für diese? Wie unterscheiden sich manuelle und automatisierte Fahrvorgänge aus impliziter Perspektive? Unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Kuhn und Prof. Dr. Sabine Korte beschäftigten sich die Studierenden mit diesen und weiteren Fragestellungen.

Durch eine Testfahrt mit Serienfahrzeugen der Mercedes-Benz E- bzw. S-Klasse hatten über 200 Probanden die Möglichkeit, automatisierte Fahrassistenzsysteme im regulären Straßenverkehr Stuttgarts zu testen. Messmethoden wie Eye-Tracking bzw. EEG (Elektroenzephalografie) ergänzten zwei Befragungen zur Datenerhebung.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass das autonome Fahren in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird und dass die Mehrheit der Personen auch offen für dieses Thema ist. Auch wenn die Technik aus Sicht der Kund*innen noch nicht ganz ausgereift erscheint, ist die Gesamtwahrnehmung des Themas eindeutig positiv. Im September 2018 folgt die Präsentation der spannenden Ergebnisse vor Parlamentarier*innen im Berliner Bundestag.

Marktforschungs-Workshop mit kanadischen Studierenden

Workshop im ZEF mit Studierenden der University of Saskatchewan in Kanada zum Thema Market Potential
19. Mai 2017

Am 18. Mai 2017 fand am Zentrum für empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart ein Workshop zum Thema Market Potential statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Kuhn, Mitarbeiter*innen des ZEF sowie Maureen Bourassa und Majorie Belbaere von der University of Saskatchewan in Kanada hatten jeweils 20 Studierende aus dem 6. Semester des Studiengangs BLW-Industrie: Industrielles Servicemanagement der DHBW Stuttgart sowie von der University of Saskatchewan die Möglichkeit, praktische Erfahrung rund um das Thema Marktpotenzialanalyse zu sammeln.

Ziel des Workshops war es, zum Thema „Connectivity im Automotivbereich“ eine Marktpotenzialanalyse für ein fiktives Produkt durchzuführen. Die Studierenden erhielten Informationen zu den verschiedenen Durchführungsmöglichkeiten einer solchen Analyse und leiteten durch eine selbstständige Recherche in deutsch-kanadischen Teams das entsprechende Marktpotenzial für das fiktive Produkt ab. Durch unterschiedlichste und kreative Herangehensweisen ergaben sich vielversprechende Prognosen.

Neben spannenden Diskussionen rund um das Themenfeld Connectivity und Marktpotenzialanalysen tauschten sich die Studierenden auch über ihren Studienalltag in Kanada und Deutschland aus und ließen den erfolgreichen Workshop bei einem gemeinsamen Abendessen im Brauhaus Schönbuch ausklingen.

Der Aufenthalt der Studierendengruppe aus Kanada an der DHBW Stuttgart war der erste seiner Art. Neben dem gemeinsamen Workshop mit Studierenden der DHBW und einem Besuch im Zentrum für empirische Forschung (ZEF) hatten die Studierenden die Möglichkeit, verschiedene Industrieunternehmen rund um Stuttgart näher kennenzulernen. Auch im kommenden Jahr ist ein Besuch von Studierenden der University of Saskatchewan geplant.

"Der verrückte Eismacher" hält Vorlesung an der DHBW Stuttgart

Der verrückte Eismacher hält Vorlesung an der DHBW Stuttgart
20. April 2017

Käsespätzle-, Maultauschen- und Bier-Eis. Der Blick auf die ungewöhnlichen Eissorten machen dem Namen des Referenten alle Ehre: „Der verrückte Eismacher“. Studierende verschiedener Jahrgänge aus dem Studiengang BWL-Industrie: Industrielles Service Management kamen am 19. April in den Genuss wahrhaft spezieller Geschmacksrichtungen.

Matthias Münz, erfolgreicher Eisunternehmer aus München mit überregionalem Bekanntheitsgrad, gewährte im Rahmen eines Gastvortrages vielfältige Einblicke in sein Unternehmen, seine Innovationsprozesse und das einzigartige Marketingkonzept.

Hintergrund des Besuchs war aber ein anderer, erklärt Prof. Dr. Florian C. Kleemann: „In meinen produktionswirtschaftlichen Vorlesungen gab es immer wieder Verständnisschwierigkeiten zu den Besonderheiten der Chargenfertigung, also der Herstellung begrenzter Mengen eines Produktes“. Auf der Suche nach einem anschaulichen Beispiel wurde Kleemann beim „Verrückten Eismacher“ fündig, der zeigt, wie er einen Eimer – also eine Charge – Weißwursteis herstellt.

Da sich ein Besuch der Eisdiele im Rahmen einer Studierenden-Exkursion in München nicht realisieren ließ, folgte nun die Präsentation an der DHBW Stuttgart. „Es war meine erste Vorlesung und ich war sehr erfreut über das große Interesse und die vielen Rückfragen der Studierenden. Außerdem konnte ich viele kreative Vorschläge für neue Eissorten mitnehmen“, so Münz, der mittlerweile drei Filialen und einen eigenen Event-Service führt.  Auch für die Studierenden bleibt der Nachmittag mit Sicherheit in guter Erinnerung. Neben Maultascheneis gab es auch für „normale“ Eisliebhaber Leckeres zu verkosten.

Studie zum Autonomen Fahren: Erste Ergebnisse vorgestellt

Tesla
1. März 2017

In einer User-Experience-Studie untersuchten Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie mit Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement die Einstellung von deutschen Autofahrer*innen zum autonomen Fahren. Jetzt präsentierten die Studierendenteams erstmals die Forschungsergebnisse vor Studiengangsleiter Prof. Dr. Marc Kuhn sowie Beschäftigten des Zentrums für Empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart.

Im Rahmen der Studie nahmen 200 Proband*innen zwischen 19 und 81 Jahren an einer Testfahrt mit vor- und nachheriger Befragung teil. Anhand verschiedener theoretischer Modelle prüften die Studierenden unter anderem, welche Faktoren die Einstellung zum autonomen Fahren beeinflussen. Insbesondere für die Automobilindustrie lassen sich hieraus wichtige Informationen für die Produktentwicklung ableiten.

Die Pilotstudie zum autonomen Fahren wird vom ZEF der DHBW Stuttgart begleitet. Sie dient als Basis für vergleichbare Studien anderer Hochschulen, die in verschiedenen europäischen und nicht-europäischen Ländern in diesem Jahr geplant sind. Sie soll für alle teilnehmenden Hochschulen einen zugänglichen und verwertbaren Datenpool bilden.

Am 22. Juni 2017 werden die Gesamtergebnisse der Studie sowohl Unternehmensvertreter*innen als auch der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt; im September folgt eine Präsentation vor Parlamentarier*innen des Verkehrsausschusses im Berliner Bundestag.

Studie „Autonomes Fahren“ mit Testfahrt

22. November 2016

Selbstfahrende Autos sind keine Zukunftsvision, sondern durch erste Serienfahrzeuge im Alltag erlebbar. Welche Chancen und Risiken ergeben sich dadurch allerdings aus Konsumentensicht für Verkehrsteilnehmer? Wie werden autonome Fahrfunktionen wahrgenommen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen sich Studierende der DHBW Stuttgart im Rahmen einer User-Experience-Studie zum Thema "Autonomes Fahren".

Durch eine Testfahrt mit Serienfahrzeugen der Mercedes E-Klasse bzw. des Tesla Model S sollen Testfahrer Leistungs- und Wahrnehmungsdimensionen, wie z.B. Sicherheit, Fahrspaß und Kontrollierbarkeit vor und nach einer Probefahrt bewerten. Währenddessen sind die Probanden zum „Think Aloud“ angehalten, um die Ad-hoc-Assoziationen zu den jeweiligen Situationen zu erfassen.

Die Studie wird vom Zentrum für empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart wissenschaftlich begleitet und von 21 dual Studierende des 5. Semesters durchgeführt. Auf Basis dieser Pilotstudie sollen zukünftig vergleichbare Studien in verschiedenen europäischen und nicht-europäischen Ländern erfolgen, die einen für alle Teilnehmer*innen des Open Mega City Lab zugänglichen und verwertbaren Datenpool bilden.

Für die Studie werden Probanden aus dem Großraum Stuttgart mit Führerschein der Fahrerklasse B gesucht. Testzeitraum ist der 05. Dezember 2016 bis 17. Dezember 2016. Die Studie mit Fahrtest startet an der DHBW Stuttgart ausgehend vom Standort Paulinenstraße 50 in 70178 Stuttgart. Der Zeitbedarf pro Proband beläuft sich auf ca. eine Stunde.

Kontakt für Probandenanmeldung:
Interessierte Probanden dürfen sich ab sofort – solange das Testfahrtkontingent reicht – jedoch bis spätestens 05. Dezember 2016 an das Zentrum für empirische Forschung der DHBW Stuttgart wenden, um sich für die Studie anzumelden: zef@dhbw-stuttgart.de  

Studierende besuchen Bundestag in Berlin

Studierende besuchen mit Beschäftigten des ZEF und Studiengangsleiter Prof. Dr. Marc Kuhn den Bundestag.
10. Oktober 2016

Am 30. September waren Studierende des Studiengangs BWL: Industrielles Servicemanagement mit Studiengangsleiter Prof. Dr. Marc Kuhn und Beschäftigten des Zentrums für Empirische Forschung (ZEF) zu Gast im Bundestag. Im Gepäck hatten sie die Ergebnisse des Integrationsseminars zum Thema Elektromobilität, welches im letzten Wintersemester von den Studierenden gemeinsam mit dem ZEF durchgeführt wurde.

Antarktische Logistik? Ein Alptraum!

Prof. Dr. Florian C. Kleemann auf Forschungsreise in der Antarktis
14. Juli 2016

Anfang 2016 hat Prof. Dr. Florian C. Kleemann, Professor für Logistik, Material- und Produktionswirtschaft an der DHBW Stuttgart, eine Forschungsreise in die Antarktis unternommen. Zielsetzung des Projekts war es, die Besonderheiten der Logistik – also Transport, Warenumschlag und Lagerung in dieser abgelegenen Region zu untersuchen.

Unter der Überschrift „Antarktische Logistik? Ein Alptraum!“ wurde am 14. Juli 2016 der daraus entstandene Artikel im renommierten Fachmagazin „Logistik Heute“ publiziert. Darin beschreibt und bewertet Kleemann die herausfordernden Extrembedingungen Klima, Wetter, Zivilisationsgrad, isolierte Lage und Rechtsstatus in der Antarktis und leitet Lerneffekte für die Logistik ab.

Kleemann war während der Reise auch stolzer Botschafter der DHBW Stuttgart und hat ein Fähnchen gehisst: „Während die meisten Weltregionen schon umfassend aus logistischer Sicht untersucht wurden, haben wir von der DHBW Stuttgart hier echte Pionierarbeit geleistet.“

Die außergewöhnliche Expedition hat viele Impulse für Forschung, Lehre und Praxis geliefert. Zum Beispiel konnte aufgezeigt werden, dass durch angepasste (logistische) Lösungen auch widrigen äußeren Umständen begegnet werden kann. Auf dieser Basis soll die Forschung extremer Logistikbedingungen an der DHBW Stuttgart auch zukünftig fortgesetzt werden.

Doppelerfolg beim Thesis Award der BVL

Teilnehmer*innen des Thesis Awards beim 32. Deutschen Logistik-Kongress
9. November 2015

Zwei Studierende der DHBW Stuttgart, Sebastian Hammer (BWL-Dienstleistungsmanagement: Logistikmanagement) und Julien Pröpper (BWL-Industrie: Industrielles Servicemanagement), wurden im Rahmen des 32. Deutschen Logistik-Kongresses am 29. Oktober 2015 in Berlin mit dem Thesis Award der Bundesvereinigung für Logistik (BVL) aus-gezeichnet.

Damit zählen erneut zwei Studierende der DHBW Stuttgart zu den 90 Besten der Logistik in Deutschland. Die BVL würdigt mit der Auszeichnung herausragende Abschlussarbeiten. Maßgebliche Kriterien für die Entscheidung, welche der eingereichten Arbeiten den begehrten Preis gewinnen, sind beispielsweise ein besonders hoher Praxisbezug, Aktualität und Relevanz für die Logistik-Branche.  

Hammer entwickelte als Dualer Student bei der Deutschen Post DHL mit seiner Bachelorarbeit „Nachlauffahrten, dargestellt am Beispiel der Fahrten für das Paketzentrum Köngen der Niederlassung BRIEF Stuttgart der Deutschen Post AG" neue Ansätze zur nachhaltigen Senkung von Transportkosten am Standort, die bereits umgesetzt wurden.  

Pröpper, Mitarbeiter der ALSTOM Boiler Deutschland GmbH, verfasste seine Thesis über „Strategisches Beschaffungsmanagement bei internationalen Großprojekten – Entwicklung einer Beschaffungsstrategie dargestellt am Beispiel des strategischen Einkaufs der ALSTOM Boiler Deutschland GmbH“. Ihm gelang es, eine umfassende Beschaffungsstrategie für potenzielle internationale Kundenprojekte seiner dualen Ausbildungsstätte zu entwickeln.  

Beide Arbeiten überzeugten auch die wissenschaftlichen Betreuer an der DHBW Stuttgart – Prof. Dr. Hartel und Prof. Dr. Schmid – sowie die Dualen Partnerunternehmen. Das wissenschaftliche und praktische Niveau sei sehr hoch gewesen.