Mit diesem 20. Kolloquium wurde eine Reihe von Arbeitstagungen fortgesetzt, die ursprünglich von den Forschungsgruppen der TU München, der RWTH Aachen und der CAU Kiel ins Leben gerufen wurden.  Erstmals richtete nun dieses Jahr die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) als nicht „klassische“ Universität das Kolloquium aus – ein Zeichen, dass die DHBW, aber insbesondere auch die Forschergruppe um Martin Plümicke auf diesem Gebiet hohe Anerkennung findet. Fokus der Forschergruppe am Campus Horb ist die Weiterentwicklung der Programmiersprache Java.

„Das hat für uns alle eine hohe Relevanz“, so Plümicke, „denn Programmiersprachen sind die Grundlage für digitale Anwendungen jeglicher Art.“  Ob Web-Seite, Kühlschrank oder Auto - überall steckt heutzutage Software drin und diese Software wird mit der Hilfe von Programmiersprachen erstellt. Entscheidend dabei ist, dass mit diesen Programmiersprachen eine fehlerfreie und effiziente Software erstellt werden kann. Dieses Ziel verfolgt die Forschergruppe bereits seit den frühen 1960er Jahren bis heute. In diesem Sinne wurden beim diesjährigen Kolloquium nicht nur aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert, sondern auch die frühe Zeit der Informatik und die Anfänge des Informatikstudiums in Deutschland resümiert.