Wenn der Roboter den Marshmallow erkennt
Ein besonderer Moment wartete in den Workshops „High-Tech Held*innen gesucht!“: Zunächst programmierten die Teilnehmenden einfache Bewegungsabläufe für einen industriellen Leichtbauroboter. Dann wurden die Aufgaben anspruchsvoller. Der Roboter sollte Würfel greifen, Gegenstände mithilfe von Sensoren erkennen und sie an einer vorgegebenen Position ablegen. Schließlich gelang es, ihn so zu programmieren, dass er einen Marshmallow nur dann aufnahm, wenn er ihn erkannt hatte.
Von der eigenen Idee zum fertigen Produkt
Auch in den weiteren Workshops stand das Selbermachen im Mittelpunkt. Beim 3D-Druck entwickelten die Kinder und Jugendlichen zunächst eigene Ideen, überführten sie in digitale Modelle und fertigten daraus individuelle Schlüsselanhänger. So konnten sie den gesamten Weg vom ersten Entwurf bis zum fertigen Produkt unmittelbar nachvollziehen.
Wie elektronische Bauteile und Software zusammenspielen, zeigte der Bau einer eigenen Lichtorgel. Die Teilnehmenden bestückten Platinen und entwickelten mit einer grafischen Programmieroberfläche Programme, durch die LEDs passend zur Musik leuchteten. Das Ergebnis machte ihren Programmcode direkt sichtbar.
Mit LEGO Education entstanden außerdem Fahrzeuge, die mithilfe von Motoren und Sensoren Abstände erkennen oder auf rote Ampeln reagieren konnten. Beim Konstruieren und Testen lernten die jungen Entwickler*innen grundlegende Prinzipien von Sensorik, Automatisierung und moderner Fahrzeugtechnik kennen.
Technik wird verständlich, wenn man sie selbst ausprobiert
Sechs Wochen lang bot das Sommerferienprogramm der Stadt Horb am Campus Horb Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Technik nicht nur kennenzulernen, sondern selbst zu gestalten. Die Workshops vermittelten praxisnahe Einblicke in 3D-Druck, Elektronik, Programmierung, Robotik und intelligente Fahrzeuge. Anfang September ging das Programm zu Ende.