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Forschung aus Horb auf Europas Top-Konferenz vorgestellt

Forschung vom Campus Horb auf einer der bedeutendsten europäischen Informatikkonferenzen: Doktorand Andreas Stadelmeier präsentierte auf der ECOOP 2026 in Brüssel einen Teil seiner Dissertation und machte damit die Forschungsstärke des Campus Horb international sichtbar.

Forschungsergebnisse auf internationaler Bühne

Die European Conference on Object-Oriented Programming (ECOOP) zählt zu den renommiertesten Fachkonferenzen im Bereich Programmiersprachen und Softwareentwicklung. Umso größer ist die Auszeichnung für Andreas Stadelmeier, der dort seine Forschungsergebnisse einem internationalen Fachpublikum vorstellen durfte.

Nur wenige Wochen zuvor hatte er seine Dissertation an der Universität Freiburg eingereicht. Sein Vortrag stieß auf großes Interesse und zeigte einmal mehr die hohe wissenschaftliche Qualität der Forschung, die am Campus Horb seit vielen Jahren betrieben wird.

Forschungsschwerpunkt mit langer Tradition

Der Forschungsschwerpunkt Programmiersprachen hat am Campus Horb eine lange Tradition. Seit 2004 beschäftigt sich das Forschungsteam mit der Entwicklung innovativer Ansätze im Bereich moderner Programmiersprachen. Im Mittelpunkt steht dabei die eigens entwickelte Programmiersprache Java-TX, die inzwischen als funktionsfähiger Prototyp vorliegt.

An ihrer Entwicklung waren über die Jahre zahlreiche Studierende und Forschende beteiligt – darunter Studierende des Campus Horb, der DHBW Mannheim, des DHBW Center for Advanced Studies sowie der Universitäten Tübingen und Freiburg.

Internationale Anerkennung für den Campus Horb

Für Professor Martin Plümicke, Leiter des Forschungsschwerpunkts Programmiersprachen am Campus Horb, ist die Wahrnehmung auf internationaler Ebene eine wichtige Bestätigung der langjährigen Arbeit:

„Unser Forschungsschwerpunkt ist inzwischen europaweit bekannt. Auf der Konferenz wurde ich von mehreren Forschenden darauf angesprochen. Das zeigt, dass wir uns in diesem Bereich inzwischen auf höchstem internationalem Niveau bewegen.“

Die erfolgreiche Präsentation in Brüssel unterstreicht damit nicht nur die Leistung von Andreas Stadelmeier, sondern auch die kontinuierliche Forschungsarbeit des Campus Horb. Sie zeigt, dass die DHBW Stuttgart mit ihren Forschungsaktivitäten einen Beitrag zur internationalen Informatik-Community leistet und gleichzeitig attraktive Möglichkeiten für Studierende und Duale Partner schafft.