Skip to main content

Energiewende studieren: Praxispartner gestalten mit

Ob gut geplante, intelligente Gebäudetechnik oder erneuerbare Energien: Die Branche für Technische Gebäudeausrüstung (TGA) entwickelt sich rasant und braucht kluge Köpfe mit echtem Praxisbezug. Beim VEM-Partnerdialog, einer Veranstaltung der Studienrichtung Versorgungs- und Energiemanagement (VEM), des Campus Horb rückte deshalb eine zentrale Frage in den Fokus: Welche Fähigkeiten brauchen Studierende heute, um die Energiewelt von morgen aktiv mitzugestalten und zu lenken?

Wie sieht ein Studium aus, das nicht nur auf dem Papier zukunftsfähig ist, sondern ab Tag eins in realen Projekten greift? Genau an dieser Schnittstelle setzt die Studienrichtung VEM am DHBW-Campus Horb an. Um Lehrinhalte passgenau an den Entwicklungen des Marktes auszurichten, trafen sich Prof. Matthias Koffler und Vertreter*innen der dualen Partnerunternehmen zum Dialog. Im Sinne der engen Verbindung von Hochschule und Praxis fand die Veranstaltung bei einem dualen Partnerunternehmen, der SCHNEPF Planungsgruppe Energietechnik in Nagold, statt.

Praxisnah studieren statt nur Theorie pauken

Die Herausforderungen der Branche – von Dekarbonisierung bis zum akuten Fachkräftebedarf – verlangen nach neuen Impulsen in der akademischen Ausbildung. Wer heute Versorgungs- und Energiemanagement studiert, will Lösungen für die Energiewende entwickeln und technologische Trends direkt in den Unternehmensalltag einbringen.

Dass dieser Wissenstransfer in beide Richtungen funktioniert, unterstrich Studiengangsleiter Prof. Dr.-Ing. Matthias Koffler:

„Der regelmäßige Austausch mit unseren Dualen Partnern ist das Herzstück des dualen Studiums. Nur wenn wir die aktuellen Bedarfe der Betriebe direkt in den Vorlesungssaal holen, bereiten wir junge Menschen optimal auf ihren Einstieg in die Praxis vor.“

Gemeinsam Talente für zukunftsrelevante Technik begeistern

Im Mittelpunkt des Dialogs standen daher zwei Hauptthemen. Der erste Diskussionspunkt behandelte die kontinuierliche Weiterentwicklung des Lehrplans: Wie lassen sich Themen wie nachhaltige Energiekonzepte, smarte Gebäudeautomation und Einsatz regenerativer Energiesysteme noch enger mit den Praxisphasen verzahnen? Welches grundlegende theoretische Wissen über Versorgungssysteme ist hierfür notwendig und muss sich daher in den Lehrinhalten der DHBW wiederfinden?

Gleichzeitig diskutierten Hochschule und Partnerunternehmen neue Wege, um Studieninteressierte für technische Disziplinen zu begeistern. Denn feststeht: Ingenieur*innen der Energie- und Gebäudetechnik sind gefragter denn je. Die Kombination aus bezahltem Praxisstudium und greifbarem Gestaltungsspielraum bietet Berufseinsteiger*innen ein Sprungbrett in eine krisensichere Zukunftsbranche.

To be continued

Nach dem moderierten Teil des Partnerdialogs ließ man die Veranstaltung mit intensiven Gesprächen in offenen Kleingruppen bei Getränken und Häppchen ausklingen. Zusammengefasst sind sich alle Teilnehmenden einig, wie bereichernd der erste VEM-Partnerdialog war. Die diskutierten Themen werden in Aufgaben überführt und bearbeitet und das Veranstaltungsformat wird kontinuierlich weitergeführt.