Best Paper Award 2026 für DHBW-Professorin
Prämiertes Forschungsprojekt mit hoher Praxisrelevanz
Professorin Dr. Katja Stamer, die im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, Schwerpunkt International Business and Management, lehrt, erhielt den Best Paper Award in der Kategorie Praxis für ihren Artikel „Der Einfluss von empowerment-orientierter Führung und der Unternehmenskultur auf das umweltorientierte Verhalten von Beschäftigten“. Der Beitrag erschien 2025 in der Zeitschrift für Arbeitswissenschaft und verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Handlungsempfehlungen für Organisationen.
Jury lobt Verknüpfung von Forschung und Anwendbarkeit
Jedes Jahr prämiert die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft die besten Beiträge aus den Kategorien Wissenschaft und Praxis. 2026 wurden zwei Arbeiten ausgezeichnet, darunter der Beitrag von Stamer, der die Jury durch seine fundierte empirische Analyse und seine hohe betriebliche Relevanz überzeugte. Die Studie untersucht, wie unterschiedliche Führungsstile und organisationale Rahmenbedingungen das Umweltverhalten von Mitarbeitenden beeinflussen. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Unterschieden zwischen Beschäftigten mit und ohne Führungsverantwortung sowie den Wechselwirkungen zwischen Unternehmenskultur, Führung und individuellem Handeln.
Handlungsempfehlungen für nachhaltige Organisationsentwicklung
Aus den Ergebnissen leitet Stamer praxisnahe Empfehlungen ab, wie Unternehmen nachhaltiges Verhalten im Arbeitsalltag fördern können. Dazu gehören eine klar strukturierte interne Kommunikation, verständlich formulierte Umweltziele und ein Führungsstil, der Mitarbeitende stärkt und ihnen Verantwortung überträgt. Gleichzeitig macht die Studie auf strukturelle Herausforderungen aufmerksam und zeigt Wege auf, wie Organisationen diese konstruktiv adressieren können.
Engagement über die Forschung hinaus
Der Best Paper Award ist mit 500 Euro dotiert. Professorin Dr. Katja Stamer spendet das Preisgeld für Bildungsprojekte zugunsten junger Frauen in Tansania. Ein Engagement das unterstreicht, wie stark ihr wissenschaftliches und persönliches Wirken miteinander verbunden sind.
Der Beitrag macht sichtbar, wie an der DHBW Stuttgart und am Campus Horb Forschung und Praxis ineinandergreifen – von der wissenschaftlichen Analyse bis zu Impulsen, die in Lehre und Organisationen weiterwirken.