Aktuelles BMBF-Projekt FEM

Über 100 Teilnehmende bei „Fachkonferenz Akademisierung“ an der DHBW Stuttgart

Gastgeberin der zweiten „Fachkonferenz Akademisierung“ des Deutschen Hebammenverbandes sowie der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft war die DHBW Stuttgart.

Der Deutsche Hebammenverband (DHV e.V.)  und die Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft  (DGHWi e.V.) luden am 6.12.2019  zur zweiten „Fachkonferenz Akademisierung“, um den aktuellen Stand der Akademisierung des Hebammenberufes und die unmittelbar anstehenden Aufgaben zu diskutieren. Wie die Veranstalterinnen bei der Planung der Tagung gehofft hatten, aber nicht gewiss sein konnten, wurde das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung bereits verabschiedet und am 28.11.2019 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Nach 34 Jahren mit dem geltenden Hebammengesetz ein Grund zu großer Freude und zum Feiern!

Gastgeberin war in diesem Jahr die DHBW Stuttgart. Unter den über 100 Teilnehmer*innen waren die Präsidentin des DHV und die Vorsitzenden der DGHWI und zahlreiche Vertreter*innnen der Hochschulen und der Praxis aus ganz Deutschland und der Schweiz.

Unsere Hochschule wurde nicht zufällig als Veranstaltungsort gewählt. Das Hebammenreformgesetz schreibt ein duales Studium als Zulassung zum Beruf der Hebamme vor. Wesentliche Elemente des zukünftigen Hebammenstudiums entsprechen dem an der DHBW gelebten dualen Modell. Und so waren Mitarbeiterinnen des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften&Management an mehreren Stellen der Veranstaltung angefragt, ihre Erfahrungen aus den gesundheitswissenschaftlichen Dualen Studiengängen einzubringen.

Eröffnet wurde die Fachkonferenz im Audimax mit einer Rede vom Rektor der DHBW Stuttgart, Prof. Dr. Weber.  Im Anschluss gab Studiendekanin Prof.in Dr. Simon einen Einblick in das Duale Studium mit ihrem Vortrag „Das Duale Studium - Fakten – Widersprüche - Irrtümer“. Sie ging auf zentrale Fragen ein, die sich an Hochschulen und Praxiseinrichtungen den am Aufbau der primärqualifizierenden Studiengänge Arbeitenden stellen. Viele Teilnehmer*innen fanden sich wieder im dargestellten Spannungsfeld von humanistischem Bildungsideal und berufspraktischer Ausbildung.

Frau Prof.in Dr. Tegethoff (Berlin) berichtete zum Stand und der dynamischen Entwicklung von Hebammenstudiengängen in Deutschland. Frau Bovermann, Beirätin für Bildung im Präsidium des DHV, trug alles was zum berufspraktischen Teil des Studiums bereits festgelegt ist, vor. Ein absolutes Novum für Studiengänge im Gesundheitswesen ist die Vergütung während des gesamten Studiums für die angehenden Hebammen.  Sehr positiv ist auch die zukünftig geforderte Anleitung der Studierenden durch qualifizierte Praxisanleiterinnen in allen Praxiseinsätzen.

Am Nachmittag wurden einzelne Themen in Workshops vertieft. Katrin Heeskens, Leitung der wissenschaftlichen Weiterbildung am Studienzentrum, und Andrea Bosch, Projektleitung FEM Angewandte Hebammenwissenschaft, informierten gemeinsam über die Aufgaben der Praxispartner im dualen Studium. Im gut besuchten Workshop wurde von den Teilnehmer*innen aus Hochschulen, Hebammenschulen, der Praxis und Berufspolitik lebhaft diskutiert. Da die Studien- und Prüfungsordnung noch nicht final im Bundesrat abgestimmt ist und damit auch noch kein Rahmencurriculum vorliegt, mussten manche Antworten noch abstrakt bleiben. Dennoch konnten die Fragen der Teilnehmer*innen zu Praxisplan, Kooperationspartner und Verträgen bearbeitet werden und es wurde deutlich, dass an einigen Stellen durchaus Gestaltungsspielraum ist, der genutzt werden kann.

Eine erfolgreiche Veranstaltung in einer für das Hebammenwesen sehr ereignisreichen Zeit voller Umbrüche und Chancen, für die wir sehr gerne Gastgeberin waren.

Projektarbeit erfolgreich päsentiert

Annette Stier: Projektpräsentation

Am 8. November 2019 fand der 10. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) an der FH Münster unter dem Motto „Optimierung der pflegerischen Versorgung – Beitrag der Pflegewissenschaft“ statt.

Im Rahmen der Veranstaltung gab es zahlreiche Vorträge von Bachelor- und Masterarbeiten. Ebenfalls wurden 18 Poster zur Präsentation ausgewählt. Frau Annette Stier aus dem Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft – FEM 2017 präsentierte erfolgreich die Ergebnisse ihrer Projektarbeit in Form eines Posters zum Thema: „Die Wochenbettsprechstunde in der freiberuflichen Tätigkeit von Hebammen“.

Lernwelten 2019 „Arbeit – Beruf – Bildung“: Aus dem Heute für das Morgen lernen

Am 12. und 13.09. fand in Klagenfurt der 19. internationale wissenschaftliche Kongress für Pädagogik der Pflege- und Gesundheitsberufe statt. Die Veranstaltung setzte sich mit den Wechselwirkungen zwischen dem Wandel in der Berufs- und Arbeitswelt und den damit einhergehenden Veränderungen auf die Bildung auseinander.

Innerhalb der Vortragsreihe „Lernen 2.0“ referierte Frau Cornelie Wolf, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FEM (Future Education in Midwifery), zum Thema: „Innovative Prüfungsformen im Dualen Studium für Hebammen – Entwicklung eines E-Portfolios zur Integration der Berufspraxis“. Im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft wurde für das Modul „Erweiterte Hebammenpraxis“ als Prüfungsleistung ein E-Portfolio entwickelt. Ziel ist das in der Theorie erworbene evidenzbasierte Wissen auf konkrete Problemstellungen der Praxis zu transferieren und dabei sowohl die Wissenschaftlichkeit als auch die Praxisorientierung zu fördern. Für die Bewertung der Prüfungsleistung wird ein qualifiziertes Gutachten mit Benotung herangezogen. Die Überprüfung des subjektiven Kompetenzzuwachses erfolgt auf Basis des validierten Berliner Evaluationsinstruments für selbsteingeschätzte, studentische Kompetenz (BEvaKomp). Darüber hinaus entspricht das Portfolio der Forderung nach alternativen Prüfungsformen für die Zielgruppe der nicht-traditionell Studierenden.

Im Anschluss an den Vortrag wurde in einer angeregten Diskussion der unterschiedliche Einsatz von Portfolios, insbesondere von  E-Portfolios, in den deutschsprachigen Ländern ausgetauscht. Besonderes Interesse erweckte hierbei die Studierendengruppe der bereits beruflich qualifizierten Hebammen.

Workshop „Qualifizierung von Familienhebammen“

Sonja Wangler

Auf Einladung von Frau Paul, Leiterin des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen, kamen am 9. Juli 2019 Hochschulvertreterinnen der Hebammenstudiengänge in Deutschland, Verantwortliche der Landeskoordinierungsstellen Frühe Hilfen und Vertreterinnen der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft und des Deutschen Hebammenverbandes in Köln zusammen, um sich über verschiedene Wege der (zukünftigen) Qualifizierung von Familienhebammen auszutauschen und Kooperationsideen zu entwickeln. Sonja Wangler, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FEM (Future Education in Midwifery), stellte das Modell der Dualen Hochschule vor, in dem Familienhebammen und Familiengesundheits- sowie Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger in Kooperation mit den Berufsverbänden und der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen im Rahmen des Kontaktstudiengangs „Gesundheitsförderung und Prävention für junge Familien“ bereits seit 2016 erfolgreich qualifiziert werden.

Im Rahmen des Workshops fand eine angeregte Diskussion über die aktuellen Herausforderungen und Auswirkungen statt, die die Akademisierung der Hebammenausbildung auf die Qualifizierung von Familienhebammen hat. Die Wichtigkeit von psychosozialen Themen in der Ausbildung und Tätigkeit von Hebammen wurde von allen Seiten betont, ebenso wie die Bedeutung von Vernetzung im Bereich der Frühen Hilfen. Sowohl die Vertreterinnen der Hochschulen, als auch die Verantwortlichen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und der Landeskoordinierungsstellen Frühe Hilfen zeigten sich offen für Möglichkeiten der Kooperation, auch im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung, und der Zusammenarbeit hinsichtlich der Gestaltung der zukünftigen Entwicklung von Hebammenarbeit und Qualifizierung im Bereich der Frühen Hilfen.

Arbeitstagung 2019 „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ in Berlin

„Offen für den Wandel? – Transformationsprozesse durch die Öffnung von Hochschulen“ Unter diesem Titel fand am 18./19.Juni 2019 die Arbeitstagung der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ in Berlin statt. Als Vertreterin der DHBW Stuttgart nahm am 19.06. Cornelie Wolf (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft) an der Veranstaltung teil.

Den Teilnehmenden wurde ein umfangreiches und informatives Programm geboten. Zum Einstieg wurde das Tagungsthema lebhaft diskutiert in  einer Runde mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Förderprojekten, dem Netzwerk Offene Hochschulen und der wissenschaftlichen Begleitung. Danach fanden unterschiedliche Reseach Spaces zum thematischen Austausch im Bereich Forschung statt.
Zentrales Thema waren u.a. Überlegungen/Ideen zu einer gelungenen Kooperation zwischen Hochschule und Praxispartner und der konstruktive Umgang mit vorhandenen Berührungsängsten beider Seiten.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Duale Hochschule Baden-Württemberg durch ihre langjährige Erfahrung in qualitativ hochwertiger, dualer, praxisintegrierender Hochschulausbildung an dieser Stelle deutschlandweit eine Vorreiterrolle einnimmt.

FEM Studiengang beim 15. Deutschen Hebammenkongress "Hebammen Wissen macht‘s möglich"

Andrea Bosch (rechts im Bild) und Cornelie Wolf, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt FEM (Future Education in Midwifery) der DHBW Stuttgart, präsentierten auf dem 15. deutschen Hebammenkongress den Studiengang für examinierte Hebammen.

Im Bremer Congress Centrum fand vom 27.-29. Mai 2019 der 15. Kongress des Deutschen Hebammenverbands mit rund 2500 Teilnehmenden statt. Im Fokus standen Zukunftsthemen. Als größter Berufsverband der Hebammen Deutschlands mit rund 20.000 Mitgliedern will der DHV die Zukunft des Hebammenberufes mitgestalten und entwickelt eigene Konzepte und Vorschläge. Bereits am ersten Kongresstag diskutieren Prof. Lesley Page (ehemalige Präsidentin des britischen Royal College of Midwives und der International Confederation of Midwives) und Mervi Jokinen (Präsidentin der European Midwives Association) mit Vertreterinnen und Vertretern der Berufs- und Fachgesellschaften, wie der dringend notwendige kulturelle Wandel in der Geburtshilfe initiiert und gestaltet werden kann.

Weitere Schwerpunkte waren der Hebammenmangel und Strategien, wie der Berufsflucht entgegengewirkt werden kann, und die Digitalisierung, die mit Onlinekursen, Schwangerschafts-Apps und Beratungsportalen im Alltag der Schwangeren und der Hebammen angekommen ist. Oona Horx-Strathern vom Zukunftsinstitut Frankfurt/Main und Wien präsentierte „Die Macht der Megatrends – Leben in der Zukunft“ und die Folgen für den Beruf der Hebamme.

Beherrschendes Thema war die anstehende Akademisierung der Hebammenausbildung. In zwei Plenen diskutierte DHV-Präsidiumsmitglied Yvonne Bovermann unter anderem mit Juristen und Expertinnen aus dem Bildungsbereich. Der Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums für eine vollständige Überführung an die Hochschulen liegt vor und hat bereits die erste Lesung im Bundestag hinter sich. Vorgesehen ist ein dualer primärqualifizierender Studiengang. In den Veranstaltungen und auf den Fluren wurde intensiv über die Chancen und Herausforderungen diskutiert, die diese Veränderung mit sich bringt. Viele an Fachschulen ausgebildete Hebammen suchen nun nach einem Weg zum Bachelorabschluss. Sie konnten sich am Stand der Hochschulen mit Studiengängen in Angewandter Hebammenwissenschaft breit informieren.

Andrea Bosch und Cornelie Wolf, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt FEM (Future Education in Midwifery) der DHBW Stuttgart, präsentierten den Studiengang für examinierte Hebammen. Der Aufbau des berufsintegrierenden Studienprogramms ist einzigartig in Deutschland. In sechs Semestern mit jeweils fünf Präsenzwochen können qualifizierte Hebammen den Bachelor erreichen.  Die Dauer und der Ablauf können dabei flexibel an die Bedürfnisse berufstätiger Hebammen oder auch Studierender mit Familienpflichten angepasst werden. Dieses Konzept stößt auf großes Interesse und spricht Hebammen mit dem Wunsch zu studieren sehr an.

Daneben war auch der Studiengang „Hebammenkunde“ der DHBW Stuttgart sehr gefragt. Hebammenschülerinnen wollen ausbildungsintegriert studieren und begeben sich selbst auf die Suche nach Kooperationspartnern für ihre Hebammenschule.

Der Kongress mit seinen herausragenden Vortragenden und den internationalen Expertinnen auf den Podium bot viele Anregungen und reichlich Gelegenheit zum Netzwerken.

“Eine geballte Ladung an Hebammenkompetenz”

Heike Edmaier studiert Angewandte Hebammenwissenschaft- Erweiterte Hebammenpraxis an der DHBW Stuttgart.

Heike Edmaier studiert im vierten Semester im berufsintegrierenden Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft - Erweiterte Hebammenpraxis. Sie erläutert in einem Beitrag in der Deutschen Hebammenzeitschrift (DEUTSCHE HEBAMMEN ZEITSCHRIFT 2019. 71 (2), 20-24) warum sie ausdrücklich evidenzbasiert arbeitet:

“Ich überprüfe und aktualisiere meine Behandlungskonzepte kontinuierlich auf aktuelle Evidenzen. (…) Eine Schatzkiste ist diesbezüglich die geballte Ladung an Hebammenkompetenz in unserem Studiengang. Ich studiere gemeinsam mit Kolleginnen mit meist langjähriger Berufserfahrung. Das erlebe ich als sehr große Bereicherung zusätzlich zum Fachwissen, das von den meist sehr kompetenten Dozentinnen vermittelt wird. Lange Zeit hatte ich als Hebamme der Forschung gegenüber leider viele Vorbehalte, die in einer diffusen Angst vor Fremdbestimmung und mangelnder Wertschätzung von Erfahrungswissen begründet lagen.

Ein Produkt aus der Hebammenforschung ist der »Expertinnenstandard zur Förderung der physiologischen Geburt« (…) Es ist für mich eines von vielen Beispielen, in denen deutlich wird, dass evidenzbasierte Betreuung unnötige Interventionen vermeidet. Hier wird praxisrelevante und gesundheitsfördernde Auswirkung von Hebammenforschung sehr deutlich. Das hat meine Lust auf Forschung geweckt.”

FEM Studiengang präsentiert sich beim Kongress „Geburtshilfe im Dialog“

Sonja Wangler, wissenschaftliche Mitarbeiterin (links im Bild) und Miriam Jubitz und Miriam Skowronek, Studentinnen im FEM Studiengang (rechts im Bild) an der DHBW Stuttgart, im Gespräch mit einer Kongressteilnehmerin.

Im Mannheimer Rosengarten fand Ende März 2019 der internationale Kongress „Geburtshilfe im Dialog“ statt. Unter den fast 3000 Kongressbesuchern und –besucherinnen waren mehrheitlich Hebammen anwesend – mit dabei auch ein Team der DHBW Stuttgart.  

Andrea Bosch und Sonja Wangler, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt FEM (Future Education in Midwifery) der DHBW Stuttgart, präsentierten mit tatkräftiger Unterstützung durch die Studentinnen Miriam Jubitz und Miriam Skowronek das Studienprogramm für examinierte Hebammen.

Für viele klassisch an Fachschulen ausgebildeten Hebammen gerät die Suche nach einem geeigneten Weg zum Hochschulabschluss - bedingt durch die sich abzeichnende Vollakademisierung der Hebammenausbildung - in den Fokus. Das berufsbegleitende Studienprogramm mit der Möglichkeit, den Ablauf und die Dauer individuell und flexibel zu gestalten, entspricht dem Bedürfnis von Hebammen in unterschiedlichen Lebensphasen. Mütter von Kleinkindern, freiberuflich tätige und auch im Ausland arbeitende Hebammen diskutierten ihre Studienmöglichkeiten mit den Studierenden und den Programmverantwortlichen.

Besonderes Interesse galt dabei den angebotenen Kontaktstudiengängen und den vielfältigen Erfahrungen, die Hebammen in den vergangenen Jahren sammelten. Zusätzlich konnten im Austausch mit Kongressteilnehmenden sowie den vortragenden Expertinnen und Experten neue Ideen und Anregungen gewonnen werden, die vor allem in konzeptioneller Hinsicht die Weiterentwicklung des Studiengangs voranbringen.

Großes Interesse am berufsintegrierenden Bachelor-Studiengang für Hebammen

Informationsveranstaltung FEM-Future Education in Midwifery am 12.2.2019 an der DHBW Stuttgart.

Am 12.02.2019 wurde an der DHBW-Stuttgart, im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management, der Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft-Erweiterte Hebammenpraxis im Rahmen der Informationsveranstaltung FEM-Future Education in Midwifery vorgestellt.

An die vierzig examinierte Hebammen waren gekommen, um sich über die Rahmenbedingungen eines Hebammenstudiums oder eines möglichen Kontaktstudiums zu informieren. Das Team des Studiengangs, Andrea Bosch, Projektleitung des FEM-Teams, und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Sonja Wangler und Cornelie Wolf gaben einen Überblick über die Inhalte und den Ablauf eines Studiums im Bereich Angewandte Hebammenwissenschaft.

Das innovative Studienangebot stieß auf lebhaftes Interesse und viele Fragen zu Studienbelastung, Präsenzphasen und Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium konnten geklärt werden. Eine große Bereicherung war die Beteiligung zweier Studentinnen aus dem dritten Semester, die die Besucherinnen an ihren Erfahrungen teilhaben ließen und aus erster Hand von den Herausforderungen im Studium, aber auch dem Glücksgefühl sie zu bewältigen, berichteten.

Im Anschluss ergaben sich viele Einzelgespräche, in denen individuelle Fragen und Anliegen besprochen werden konnten. Aus dem Kreis der Teilnehmerinnen kamen sehr positive Rückmeldungen zur Veranstaltung, die ersten Immatrikulationsanträge treffen ein, aus Sicht des Studiengangs ein voller Erfolg.

Die nächste Kohorte startet am 1.10.2019.

Akademisierung - wo stehen wir?

Akademisierung - wo stehen wir?

Akademisierung - wo stehen wir? Unter dieser Fragestellung lud am 07. Dezember 2018 die Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi) zu ihrer Konferenz nach Hamburg ein, um den aktuellen Stand und die zukünftigen Entwicklungen bei der Akademisierung des Hebammenberufes mit Vertreterinnen der Hochschulen und der Praxis zu diskutieren.

Dabei sollten auch Erfahrungen der bisherigen Studiengänge geteilt werden. Neben zwei anderen Studienmodellen stellte Frau Wangler von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart den Studiengang „Angewandte Hebammenwissenschaft“ mit seinen beiden Studienrichtungen vor und ging dabei vor allem auf die Rolle der Dualen Partner und ihre Einbindung in den Hochschulbetrieb ein.

Das Duale Studium verbindet in idealer Weise die beiden Lernorte Hochschule und Praxis und wird daher vom Deutschen Hebammenverband als Studienmodell favorisiert.

Erster Hebammentag Klinikverbund Südwest 2018

Beim 1. Hebammentag des Klinikverbunds Südwest 2018 war auch die DHBW Stuttgart vertreten.

Am 23. November 2018 fand in Sindelfingen der erste Hebammentag des Klinikverbunds Südwest statt. Die DHBW Stuttgart war zu zwei Vorträgen eingeladen. Die Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon informierte das Fachpublikum zum Thema „Akademisierung der Hebammenausbildung & Nachqualifikationen“, Frau Wolf (wissenschaftliche Mitarbeiterin der DHBW Stuttgart) und Frau Tieg (leitende Hebamme am Klinikum Ludwigsburg und Studentin der Angewandten Hebammenwissenschaft an der DHBW) hielten einen Vortrag zum Expertinnenstandard „Förderung der physiologischen Geburt“. Zudem war die DHBW durch Frau Wangler (wissenschaftliche Mitarbeiterin) mit einem Stand zum Studiengang „Angewandte Hebammenwissenschaft“ vertreten.

Sowohl die Beiträge als auch das Studienangebot stießen auf großes Interesse bei den Hebammen. Der Hebammentag soll neben der fachlichen Weiterbildung einen regelmäßigen Austausch von angestellten und freiberuflichen Hebammen aus der Region ermöglichen und fördern. Aufgrund des sehr positiven Feedbacks der anwesenden Kolleginnen soll dieses Angebot auch in Zukunft weitergeführt werden.

Thementag Frühe Hilfen

Ankündigung Elfter Thementag Frühe Hilfen

Der Kommunalverband Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) lud am 11.07.2018 zum Thema: „Kooperation zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe“ ein. Der Fachtag richtete sich an Fachkräfte aus den Jugendämtern und Kommunen sowie an freie Träger der Jugendhilfe, die im Kontext Früher Hilfen tätig sind.

Im Rahmen dieser Veranstaltung stellte Frau Sonja Wangler, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt FEM, den Kontaktstudiengang „Gesundheitsförderung und Prävention für junge Familien I und II“ vor. Dieser Studiengang bietet die Möglichkeit der Qualifizierung zur Familienhebamme und zur Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin und Kinderkrankenpfleger und findet interdisziplinär statt.

Er wird seit 2016 an der DHBW Stuttgart angeboten.

Offene Hochschulen: Arbeitstreffen „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot“

Arbeitstreffen „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot“ in Oldenburg

Unter dem Veranstaltungstitel „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot – Planung, Entwicklung und Implementierung von Weiterbildungsangeboten“ fand am 20. und 21. März 2018 in Oldenburg das Arbeitstreffen des „Netzwerks Offene Hochschulen“ in Oldenburg statt.

Als Vertreterinnen der DHBW Stuttgart begaben sich auch Julia Butz und Cornelie Wolf ins Kulturzentrum, um am „Internationalen Tag des Glücks“ der Keynote von Prof. Dr. Wolfang Seitter zur Eröffnung des zweitätigen Treffens beizuwohnen. Der Experte für Erwachsenenbildung von der Universität Marburg berichtete in seinem einstündigen Vortrag über gesammelte Erfahrungen bezüglich der Chancen und Herausforderungen verschiedener Projekte auf dem Gebiet der Angebotsentwicklung zur Weiterbildung und untermalte diese anschaulich durch Beispiele aus der Praxis.

Über die beiden Veranstaltungstage wurden anschließend parallel zwei Panels mit den Schwerpunkten Bildungsmarketing und Qualitätsmanagement durchgeführt. Zu letzterem trug auch DHBW-Vertreterin Julia Butz mit einem Vortrag zum Thema „Prinzipien der Physiologie der Hebammenarbeit – vom Wahlmodul zum Kontaktstudiengang?“ bei. Dabei schilderte sie die Abläufe und Erfahrungen, die im FEM-Projekt auf diesem Gebiet gesammelt wurden.

Der allgemeine Tenor des Arbeitstreffens zeugte von Zufriedenheit und Erfolg in den verschiedenen Projekten, jedoch gestaltet sich die Organisationsentwicklung in den Hochschulen dem Vernehmen nach vielerorts noch schwierig. Passend dazu präsentierte Prof. Dr. Klaus Fichter in seinem Abschlussvortrag mit dem Titel „Entrepreneurship in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ einen Vorschlag, wie unternehmerische Prozesse aus der Wirtschaft auf das Feld der wissenschaftlichen Weiterbildung übertragen werden können, etwa bei der Akquise von Geldgebern oder im Bereich des Bildungsmarketing.

Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen in Berlin

Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen

Der Deutsche Hebammenverband lud vom 26. bis 28.02.2018 zur Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen nach Berlin ein. Frau Julia Butz, Projektleitung im Projekt FEM, nahm daran teil und fand sich am 26.02.18 im Festsaal der Berliner Stadtmission ein, um gemeinsam mit rund 60 weiteren Lehrenden im Hebammenwesen am bunten Programm der zweitägigen Veranstaltung teilzuhaben.

Neben aktuellen Informationen aus der Bildungspolitik und der Beschäftigung mit Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs der Hebammenlehre an die Hochschulen, widmeten sich die Vorträge und Workshops auch handfesten Themen, die sich aus der alltäglichen Arbeit in der Lehre ergeben. So wurden spannende Fragen wie die Vorbereitung werdender Hebammen auf die Arbeit mit Frauen, die eine genitale Beschneidung erfuhren oder die Vermittlung kultureller Kompetenzen vor dem Hintergrund der voranschreitenden Diversifizierung der Gesellschaft diskutiert.

Zum Ende der Tagung kamen zudem auch die werdenden Hebammen selbst zu Wort, ehe Frau Butz mit dem Vortrag „Ein Studiengang, zwei Zielgruppen, zwei Studienrichtungen: Der Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft an der DHBW Stuttgart“ für einen informativen Schlusspunkt der Tagung sorgte und die Aufmerksamkeit auf das FEM-Projekt und den im Oktober angelaufenen Studienbetrieb an der DHBW Stuttgart lenken konnte.

Am 28.02.2018 fanden dann ein Treffen und ein Austausch für Kolleginnen statt, die im Aufbau eines Studienganges eingebunden sind. Auch hier wurde das innovative Projekt als ein interessantes Vorreitermodell gesehen.

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