Skip to main content

Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“ im Stuttgarter Erinnerungsort Hotel Silber - Dialogorientierte Führung durch Dauer- und Sonderausstellung

Das „Hotel Silber“ in Stuttgart ist ein historischer Ort und heute  ein Erinnerungsort, an dem demokratische Werte, Grund- und Menschenrechte vermittelt werden. Es wurde mehr als ein halbes Jahrhundert lang von der Polizei genutzt und war Zentrale der Gestapo.

In dem einstigen Ort des NS-Terrors entstand 2018 ein Ort des historisch-politischen Lernens und der Begegnung. Die Dauerausstellung beschäftigt sich mit Tätern und ihren Opfern. Sie zeigt Kontinuitäten und Brüche in ihrem Umgang mit Minderheiten und in der Strafverfolgung, aber auch das Selbstverständnis der Polizisten in Demokratie und Diktatur

Die Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“ befasst sich mit rechtsextremen Angriffen auf die Demokratie von der Weimarer Republik bis heute: von der Ermordung des demokratischen Politikers Matthias Erzberger 1921 über die rechtsradikale Gewalt der 1990er-Jahre bis zu aktuellen Putschplänen aus „Reichsbürger“-Kreisen.

Dabei wird deutlich: rechtsextremer Terror ist kein Phänomen der Vergangenheit. Versöhnung und Annäherung nach zwei Weltkriegen, eine offene Gesellschaft und das Recht auf die freie Entfaltung aller Menschen bleiben Feindbilder für den Rechtsextremismus. Dessen Gewalt hat klare Ziele: bei den Einen Angst zu verbreiten, bei den Anderen Zustimmung und Nachahmung zu erzeugen. Rechtsextremer Terror bedroht bis heute Menschenleben und unsere Demokratie.

Wir befassen uns im Rahmen einer dialogorientierten Führung mit dem Terror der NS-Diktatur in der Dauerausstellung und vertiefen die Thematik in der Sonderaussstellung hinsichtlich rechtsextremer Angriffe auf die Demokratie von der Weimaer Republik bis heute. 

Treffpunkt: Hotel Silber, Dorotheenstr. 10, 70173 Stuttgart

Termin: 28.10.2026 / 17:00h (90 Minuten)


Datum 28.10.2026
Zeit 17:00 - 18:30 Uhr
Veranstalter
ZIK
Freie Plätze 17
Anmeldung Jetzt anmelden

Zur Übersicht