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Mit Handicap an der DHBW Stuttgart

Schwerbehindertenvertretung für Mitarbeitende

Die Schwerbehindertenvertretung nimmt die Interessen schwerbehinderter Beschäftigter in der Dienststelle wahr. Die rechtlichen Grundlagen ergeben sich aus dem Sozialgesetzbuch (SGB) IX. (Nachfolgend wird statt dem Begriff „Schwerbehinderte(r)“ lediglich die Abkürzung SB verwendet und für die Schwerbehindertenvertretung SBV.)

Die Vertrauensperson der SB unterstützt die an der Dienststelle beschäftigten Schwerbehinderten in allen arbeitsrelevanten Belangen und leistet gegebenenfalls die nötige Hilfe.

Weitere Arbeitsschwerpunkte:

  • Hilfe und Unterstützung bei der Antragstellung
  • Beteiligung an Einstellungsverfahren auf allen Ebenen, sofern sich SB beworben haben. Dazu gehört auch, darauf zu achten, dass schwerbehinderte Bewerber eingeladen werde.
  • Damit eng verbunden ist ebenso, darauf einzuwirken, dass der Arbeitgeber die vorgeschriebene Pflichtquote erfüllt.
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern wie Integrationsamt , Arbeitsagenturen, Rententrägern usw.
  • Zusammenarbeit mit dem örtlichen Personalrat
  • Prävention
  • Umsetzung und Fortschreibung der Integrationsvereinbarung

Im Zuge des AGG (Allgemeines Gleichstellungsgesetz) ist es wahrscheinlich, dass zukünftig zwischen „Schwerbehinderten“ und „Behinderten“ nicht mehr unterschieden wird. Dann vertritt die SBV auch die Belange aller Behinderten.

Integrationsvereinbarung:

Studieren mit Beeinträchtigung

Studieren mit Beeinträchtigung bedeutet eine besondere Herausforderung, insbesondere in einem dualen Studium mit strukturiertem Studienverlauf. Häufig ist ein Handicap für Außenstehende nicht direkt erkennbar und ebenso häufig besteht Unsicherheit, ob ein Nachteilsausgleich gewährt werden kann und in welcher Form.

Für die DHBW gilt der allgemein gültige Behinderungsbegriff, wie er seit 2001 im § 2 Abs. 1 Sozialgesetzbuch IX verankert ist: „Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.“

Der Nachteilsausgleich an der DHBW ist in § 14 der Studienprüfungsordnung geregelt. Allerdings können Notwendigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten von Nachteilsausgleichen bei gleicher Beeinträchtigung sehr unterschiedlich ausfallen. Ebenso spielen die jeweiligen Bedingungen am Studienort und die jeweiligen Anforderungen des Studienfachs inklusive der Prüfungsbedingungen eine große Rolle.

Daher ist es auch nicht möglich, verbindliche Vorgaben für Nachteilsausgleiche zu formulieren.  Nachteilsausgleiche müssen immer im Einzelfall individuell und situationsbezogen vereinbart werden.  Die kompensierenden Maßnahmen müssen erforderlich und geeignet sein, den Nachteil auszugleichen und oft geht es um die Abstimmung mehrerer ineinandergreifender Maßnahmen. Diese betreffen in der Regel die Organisation und Durchführung des Studiums sowie Prüfungen und Leistungsnachweise. Idealerweise werden diese Maßnahmen zwischen den betroffenen Studierenden, den Studiengangsverantwortlichen und der Beauftragten verabredet und schriftlich festgehalten.

Wichtig: Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit Ihren Studiengangsverantwortlichen und/oder mit der Beauftragten für Studierende mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen auf. Ein Nachteilsausgleich wirkt sich ausschließlich auf die zukünftige Studien- und Prüfungsorganisation aus.

Ansprechpersonen

Beauftragter für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten

Heribert Krekel / Tel.: 0711/1849-536 / E-Mail: heribert.krekel@dhbw-stuttgart.de

Stellvertreterin

Andrea Rohrer, MBA / Tel.: 07451/521-123 / E-Mail: a.rohrer@hb.dhbw-stuttgart.de