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Weiterbildung zur Gewaltschutzprozess-Begleitung

Die DHBW Stuttgart hat gemeinsam mit weiteren Praxis- und Organisationsexpert*innen die erste wissenschaftliche Weiterbildung für Gewaltschutzprozess-Begleitungen am DHBW CAS geschaffen. Denn Gewalt ist kein Einzelfall, sondern ein strukturelles Problem in unterschiedlichen Formen – physisch, psychisch, sexualisiert, ökonomisch und digital.

18 Fachkräfte konnten jetzt die erste Weiterbildung erfolgreich an der DHBW Stuttgart abschließen. Initiiert und entwickelt wurde diese von Prof. Dr. Anja Teubert, Studiengangsleiterin im Studiengang Soziale Arbeit, in Kooperation mit der Landeskoordinierungsstelle Spezialisierter Fachberatung bei Sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend Baden-Württemberg e.V. (LKSF),  Matthias Hacker, Michaela Dressler sowie weiteren Praxis- und Organisationsexpert*innen.

Im Fokus stand die Frage, wie Gewaltschutz strukturell in Organisationen verankert werden kann – jenseits von Einzelfalllogiken. Die Absolvent*innen haben sich zu einem dauerhaften Netzwerk zusammengeschlossen, das Wissenschaft, Praxis und Organisationsentwicklung verbindet. Ein Beispiel dafür, wie aus wissenschaftlicher Weiterbildung konkrete gesellschaftliche Wirkung entstehen kann.