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Soziale Arbeit auf der Insel und im Ländle

Drei Studierende aus Sunderland, einer Hafenstadt im Nordosten Englands, sind für einen Auslandsaufenthalt zu Gast an der Fakultät Sozialwesen der DHBW Stuttgart. Sie absolvieren dabei vier Tage pro Woche ein Praktikum in einer sozialen Einrichtung und besuchen am fünften Tag Vorlesungen an der Fakultät.

Begrüßt wurden sie im Rahmen der Discussion Group, die an der Fakultät Sozialwesen jeden Mittwoch in der Mittagspause stattfindet. Diese bietet die Möglichkeit, sich über thematische und kulturelle Erfahrungen und Unterschiede auszutauschen und ist für die deutschen Studierenden ebenso bereichernd wie für die englischen Gäste Lee, Katie und Alex. Die drei studieren Youth Work an der University of Sunderland, mit der die DHBW Stuttgart einen Erasmus-Austausch pflegt. Ein humorvolles Gespräch über die schwäbische Kehrwoche und das schlechte Wetter in England als Einstieg bereitete den Weg für einen tieferen und sehr interessanten Austausch über die Umstände der Jugendarbeit in beiden Ländern. So erzählten Lee und Alex, dass sie in ihrem Heimatland mit sehr viel strengeren Regeln der Aufsichtspflicht arbeiteten, als sie es hier bisher erlebt hätten. Besonders aufschlussreich sind solche Informationen natürlich für diejenigen, die planen, sich um die Teilnahme am Sunderland-Austauschprogramm zu bewerben und ab Oktober drei Monate in England zu leben und zu arbeiten. Aber auch alle anderen profitieren von solch einem Erfahrungsaustausch, denn die Grundlage zu einer guten Sozialen Arbeit ist die Offenheit gegenüber und das Interesse an anderen Kulturen, Denk- und Arbeitsweisen.  

In diesem Sinne besuchte auch Rick Bowler, Dozent für Community and Youth Work Studies am Department of Applied Social Sciences der University of Sunderland, Anfang Mai die Fakultät Sozialwesen. Neben Vorlesungen und dem Besuch der Praxisstellen der Austauschstudierenden umfasste sein Programm auch die Beteiligung an der Discussion Group.

Die Teilnehmer der Discussion Group