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Innovationsnetzwerke tagen an der DHBW Stuttgart

Die DHBW Stuttgart war Gastgeberin eines Austauschs der Innovationsnetzwerke FREEM, HERM und PERMARE. Rund 30 Fachleute aus Forschung und Industrie diskutierten an der Fakultät Technik neue Ansätze für kreislauffähige Elektromotoren und knüpften Kontakte für künftige Kooperationen.

Am 16. Juni begrüßte die Fakultät Technik dazu die EurA AG an der DHBW Stuttgart. Das internationale Beratungsunternehmen für Innovation und Technologie unterstützt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen dabei, technische Innovationen voranzubringen und neue Entwicklungen in die Praxis zu überführen.

Im Mittelpunkt des Tages stand der fachliche Austausch zwischen den drei Innovationsnetzwerken FREEM, HERM und PERMARE. Am Vormittag arbeiteten die Teilnehmenden in Workshops zum Thema kreislauffähige Elektromotoren und entwickelten gemeinsam neue Ideen und Lösungsansätze. Das Zentrum für Leistungsfähige Werkstoffe (ZLW) der DHBW Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andreas Zilly bringt dabei seine Expertise im Bereich Kupferwerkstoffe in das Netzwerk HERM (Hochleistungswerkstoffe für elektrische, recyclebare Maschinen) ein.

Am Nachmittag kamen alle Netzwerke zum gemeinsamen Speed-Networking zusammen. Impulsvorträge aus Industrie und Forschung sowie die Präsentation der Workshop-Ergebnisse boten zusätzliche Anregungen und eröffneten neue Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit. Bei einer Führung durch die Labore für Werkstoffkunde, Additive Fertigung und Wärmeübertragung erhielten die Gäste außerdem Einblicke in die Forschungsinfrastruktur der DHBW Stuttgart.

Im Anschluss bot die jährliche EurA Innovation Night Stuttgart am selben Ort Raum für das Fokusthema Kreislaufwirtschaft bei Elektromotoren. Nach vier Keynotes zu unterschiedlichen Aspekten vertieften die rund 50 Gäste ihr Wissen in einem weiteren fachlichen Austausch.