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Großes Interesse am Tag der nachhaltigen Mobilität der DHBW Stuttgart

Stuttgart, 31. Juli 2015 – Studierende, Professorenschaft und Gäste aus Wissenschaft, Technik und Wirtschaft informierten sich beim „Tag der nachhaltigen Mobilität“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart über aktuelle Entwicklungen und Projekte rund um das Thema klimaneutrale Mobilität.

Aufhänger der Veranstaltung mit Vortragsprogramm und der Präsentation von Forschungs- und Studierendenprojekten war die feierliche Enthüllung des „Triple eCar“, des ersten rein elektronischen Fuhrparkfahrzeugs der DHBW Stuttgart.

Das Triple eCar soll zukünftig für drei Zwecke eingesetzt werden: Im Rahmen der Lehre wird das Fahrzeug für Laborübungen, Messfahrten und Fahrversuche genutzt. Im täglichen Hochschulbetrieb soll das Elektrofahrzeug den klimaneutralenTransport von Personen und sperrigen Gegenständen zwischen den mehr als 20 Standorten der DHBW Stuttgart ermöglichen. Nicht zuletzt soll das Triple eCar aber auch dazu eingesetzt werden, Begeisterung für nachhaltige Mobilität bei den angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren an der DHBW Stuttgart zu wecken.  

Das Projekt wird im Rahmen des regionalen Förderprogramms "Modellregion für nachhaltige Mobilität" des Verbands Region Stuttgart mit ca. 60.000 Euro gefördert. Es baut direkt auf ein vorangegangenes Projekt auf, welches im Jahr 2013 durch die Förderung des Verbands die Installation einer Solarstromtankstelle auf dem Parkplatz der DHBW Stuttgart möglich machte.  

Eröffnet wurde das Event durch Grußworte von Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG und Vorsitzender des Aufsichtsrates der DHBW, Prof. Reinhold Geilsdörfer, Präsident der DHBW, Prof. Dr. Joachim Weber, Rektor der DHBW Stuttgart, Dr. Nicola Schelling, Regionaldirektorin des Verbands Region Stuttgart und Prof. Dr. Dirk Reichardt, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik der DHBW Stuttgart.  

Neben dem Triple eCar wurden auch auch weitere Mobilitätsprojekte der DHBW Stuttgart vorgestellt, wie beispielsweise der eSleek 14, ein Rennwagen, der vom DHBW Engineering Team gebaut wurde, und das Lehreprojekt EduMotion, welches die studiengangsübergreifende Entwicklung eines Experimentalfahrzeuges mit umweltschonendem Antrieb zum Ziel hat.    

Verschiedene Fachvorträge rundeten das abwechslungsreiche Programm ab: Dr. Nicola Schelling erläuterte in ihrem Vortrag die Handlungsmöglichkeiten und Ansätze des Verbands, die dazu beitragen sollen, dass der Verkehr in der Region Stuttgart fließt. Sie spannte den Bogen von der Regionalplanung, die vorausschauend darauf abzielt, Verkehr zu vermeiden, bis hin zum Regionalverkehrsplan und der S-Bahn-Aufgabenträgerschaft. „Wenn es um die Zukunft der Mobilität geht, muss ganzheitlich gedacht werden“, so die Auffassung von Schelling.  

Dr. Raimund Siegert, Senior Manager bei der Daimler AG, ging anschließend auf das Thema Thermomanagement in der Elektromobilität ein. Durch die weltweiten Ziele zur Reduktion von CO2-Emissionen entstehen neue Herausforderungen für die Automobilindustrie, erklärte Siegert. Das Thermomanagement nehme dabei eine Schlüsselrolle ein, da elektrische Antriebskonzepte neue thermische Systemansätze erfordern.  

Nach den Vorträgen konnten sich die Besucher hochwertige aktuelle Elektrofahrzeuge live ansehen. Ausgestellt waren unter anderem der e-SLS der Daimler AG, der BMW i3, der Fisker Karma sowie der Porsche 918 Spider, die teilweise probegefahren werden durften.  

Projektleiter Prof. Dr. Harald Mandel zeigte sich rundum zufrieden mit der Veranstaltung. Porth hob zudem den ausgeprägten Praxisbezug des Projekts für die Studierenden sowie die positive Zusammenarbeit der Daimler AG mit der DHBW Stuttgart im Allgemeinen hervor: „Das Duale Studium verzahnt theoretisches Wissen optimal mit praktischen Erfahrungen und bereitet die Studierenden darauf vor, im Berufsleben erfolgreich durchzustarten. Mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg haben wir einen erstklassigen und verlässlichen Partner an unserer Seite – das zeigt die hohe Qualität der Absolventen,“ so Porth.