Gesundheitstag: Impulse für Entspannung, Sport und Ernährung
In den Räumlichkeiten des Studienzentrums luden zahlreiche Stände dazu ein, das eigene Wohlbefinden in den Blick zu nehmen. Einer der Schwerpunkte lag auf dem Thema Stressmanagement: Unter dem Motto „Wie gestresst bist du?“ konnten Teilnehmende mithilfe einer Smartwatch ihren Stresslevel direkt vor Ort testen lassen. Die Daten wurden umgehend ausgewertet und mit wichtigen Informationen zur Prävention ergänzt.
Auch Mitmach-Aktionen kamen am gut besuchten Gesundheitstag nicht zu kurz. Kurze Core-Trainingseinheiten zeigten, wie einfache Übungen für Bauch und Rücken in den Alltag integriert werden können. Ein weiteres Team widmete sich dem Thema Reanimation: In einem eigens eingerichteten Raum wurde Schritt für Schritt die richtige Vorgehensweise geübt, sodass die Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen gewinnen konnten.
Verschiedene Krankenkassen waren ebenfalls vor Ort und sorgten mit Impulsen zu Entspannung, Sport und Ernährung für zusätzliche Anregungen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielte insgesamt eine zentrale Rolle: Studierende stellten an verschiedenen Ständen Rezepte vor, die sich u.a. auch für den Schichtdienst im Krankenhaus eignen und gut vorzubereiten sind.
Felicitas Genzel hielt einen spannenden Vortrag zum Thema „Sporternährung im Vergleich: Unterschiede zwischen Kraft- und Ausdauersport“. Sie betonte, dass eine passende Ernährung die Grundlage für Leistungsfähigkeit bildet und Sportlerinnen und Sportler langfristig unterstützt.
Auch das Thema Sucht wurde in verschiedener Form aufgegriffen. Oberärztin Dr. med. Sarah Heidler (Zentrum für Seelische Gesundheit, Klinikum Stuttgart) sprach in ihrem Beitrag über „Wenn Sucht nicht gleich Sucht ist – Impulse für eine differenzierte Behandlung“. Ergänzt wurde ihr Vortrag durch einen Stand mit umfangreichem Informationsmaterial, das zum Nachlesen und Weiterdenken anregte. Bereits im Vorfeld hatte die DKMS zu einer Registrierungsaktion für Stammzellspender*innen aufgerufen – teilnehmen konnten alle gesunden Menschen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren.
Für zusätzliche Bewegung sorgte der Hochschulsport: Im Innenhof probierten Studierende Slackline, Tischtennis und weitere Spiele aus und nutzten die Gelegenheit, gemeinsam aktiv zu werden.
Den Abschluss bildete eine große Runde im Innenhof. Prof.in Dr. med. Margrit Ebinger von der DHBW Stuttgart würdigte das besondere Engagement der Studierenden und zeichnete besonders gelungene Stände aus. Bei Musik und einem gemeinsamen Tanz klang der Gesundheitstag aus – ein lebendiger Beweis dafür, wie viel Wissen, Kreativität und Zusammenhalt in der Studierendenschaft steckt.