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Erfolgreicher Technologietag „Transformation 2030“ an der DHBW Stuttgart

Wie gelingt Transformation in einer Zeit, in der sich Technologien, Märkte und gesellschaftliche Rahmenbedingungen immer schneller verändern? Genau dieser Frage widmeten sich rund 50 Führungskräfte und Expert*innen aus unterschiedlichsten Branchen beim Technologietag „Transformation 2030“.

Schnell wurde deutlich: Transformation ist weit mehr als die Einführung neuer Technologien. Sie bedeutet, Gewohntes zu hinterfragen, neue Perspektiven zuzulassen und Veränderungen aktiv zu gestalten. Wissenschaftliche Impulse und Praxisbeispiele zeigten, welche Faktoren entscheidend sind, damit Wandel gelingt – und warum vergangener Erfolg keine Garantie für die Zukunft ist. Ein zentrales Fazit zog sich durch viele Diskussionen: Offenheit für Neues bleibt einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Besonders wertvoll war dabei der branchenübergreifende Austausch. Ob digitale Transformation, regulatorische Anforderungen oder der Einsatz Künstlicher Intelligenz – viele Herausforderungen unterscheiden sich weniger, als es auf den ersten Blick scheint. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und neue Lösungsansätze mitzunehmen.

Der Blick richtete sich dabei auch auf die DHBW als Hochschule selbst. Denn Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Unternehmen, sondern auch die Art und Weise, wie gelehrt und gelernt wird. Lehrende begleiten Studierende zunehmend als Coaches, die Orientierung geben und individuelle Lernprozesse unterstützen. Gleichzeitig eröffnen sich neue Möglichkeiten, innovative Themen wie Data Science und Künstliche Intelligenz noch stärker in Studium und Weiterbildung zu verankern.

Wie intensiv das Interesse an diesen Fragen ist, zeigte sich insbesondere in den Workshops am Nachmittag. In kleinen Gruppen diskutierten die Teilnehmenden Themen wie Transformation, Agilität, Künstliche Intelligenz und Positionierung. Unterschiedliche Perspektiven trafen aufeinander, Erfahrungen wurden offen geteilt und gemeinsam praxisnahe Lösungsansätze entwickelt.

Zum Abschluss wurden die wichtigsten Erkenntnisse des Tages in einer gemeinsamen Diskussion zusammengeführt. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass erfolgreiche Transformation vor allem von Führung, Unternehmenskultur und der Bereitschaft abhängt, Veränderungen konsequent umzusetzen. Ebenso deutlich wurde, wo die Grenzen technologischer Systeme liegen: Künstliche Intelligenz kann Prozesse unterstützen, aber weder Menschen führen noch die soziale Dynamik und das Vertrauen innerhalb eines Teams ersetzen.

Der Technologietag 2026 hat gezeigt, wie groß der Bedarf an fundiertem Austausch zu den Zukunftsfragen der Unternehmensentwicklung ist. Viele Teilnehmende nahmen neue Impulse, konkrete Ideen und wertvolle Kontakte mit. Die positive Resonanz macht deutlich: Der Dialog über erfolgreiche Transformation soll weitergehen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Referierenden, Workshop-Leitenden und Teilnehmenden, die mit ihren Erfahrungen, Fragen und Perspektiven zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.