Demokratie lebt vom Miteinander
Bei der englischsprachigen Führung, bei der Studierende u.a. aus Spanien, Ecuador, Indien oder Taiwan teilnahmen, wurde deutlich, wie wertvoll persönlicher Austausch und internationale Erfahrungen für gelebte Demokratie sind – damals wie heute.
Mehr als nur Zeitzeugnis
Das ehemalige Wohnhaus Heuss‘ war sein Altersdomizil. Er bezog es Ende der 1950er Jahre kurz nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundespräsident. Spürbar wurde für die jungen Besucher*innen, dass dieser Ort nicht nur Zeitzeugnis ist, sondern vielmehr auch einer der Begegnung und der offenen Gesellschaft.
Die Dauerausstellung vermittelt Hintergründe zum Leben des ersten Bundespräsidenten und seiner Frau Elly Heuss-Knapp. Als erstes Präsidentenpaar nach dem Nationalsozialismus verkörperten sie einen demokratischen und zivilen Neubeginn, ohne aber die Verbrechen der Vergangenheit zu vergessen.
Vergleich der Ämter in den verschiedenen Ländern
Für die internationalen Studierenden war es außerdem spannend, die repräsentative Rolle des indirekt gewählten deutschen Bundespräsidenten mit den direkt gewählten Präsidenten ihrer Herkunftsländer zu vergleichen.
Am 23.7. lädt das ZIK erneut zu einer Führung ins Theodor-Heuss-Haus mit dem Schwerpunkt „Demokrat gegen Rechtsaußen. Theodor Heuss und die extreme Rechte“.
Mehr Informationen zur kommenden Veranstaltung sowie die Möglichkeit, sich anzumelden.