Besucherrekord beim 15. ZEF-Forschungskolloquium
Wie nehmen Bürger*innen KI-gesteuerte Smart-City-Lösungen wahr? Werden diese akzeptiert? In den CITAI (Citizen Trust in AI Innovations) Mobility- und Living-Reallaboren der DHBW Stuttgart wurde dies von über 100 Studierenden unter realitätsnahen Bedingungen empirisch untersucht.
Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit präsentierten sie vor Vertreter*innen aus Wirtschaft, Hochschule und Öffentlichkeit. Im Fokus der vier Studien standen:
- die Akzeptanz KI-gestützter Retail-Lösungen,
- die Transformation von Fähigkeiten im Kontext des autonomen Fahrens sowie
- die emotionalen Reaktionen auf KI-basiertes Pricing.
An den vier Studien nahmen insgesamt über 800 Personen teil.
„Unsere Studien zeigen, dass KI dann akzeptiert wird, wenn Menschen das Gefühl behalten, die Kontrolle zu haben. Personalisierung, Transparenz und gezieltes Feedback sind keine Nice-to-haves. Sie sind die Grundvoraussetzung dafür, dass Bürgerinnen und Bürger KI-Systemen vertrauen und diese dauerhaft nutzen.", fasste Prof. Dr. Marc Kuhn, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Empirische Forschung (ZEF) und Studiengangsleiter BWL-Digital Business Management, die Ergebnisse zusammen.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Vorträge von Sandra Baumholz, Landeshauptstadt Stuttgart, Malte Krug, Mercedes-Benz Tech Innovation, Dr. Stefan Trometer, Virtual City Systems, sowie per Videobotschaft von David Reger, Neura Robotics.
Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Dieter Schwarz Stiftung.
- Einen Überblick über die einzelnen Studien sowie zu den Ergebnissen und praktischen Empfehlungen lesen Sie in der Pressemitteilung „15. ZEF-Forschungskolloquium der DHBW Stuttgart: Vertrauen und Akzeptanz in KI-Systeme“
- Weitere Informationen zum CITAI-Projekt: CITAI (Citizen Trust in AI Innovations) - Mobility Lab & Living Lab