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Berufs- und Karrierewege

Mit der Vorstellung von Absolventinnen und Absolventen der DHBW Stuttgart möchten wir zeigen, dass ein Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart hervorragende Möglichkeiten bietet, in Führungspositionen renommierter Unternehmen und sozialer Einrichtungen aufzusteigen. Dies unterstreicht die Qualität von Studium und Ausbildung an der der Dualen Hochschule sowie in den beteiligten Unternehmen und sozialen Einrichtungen.

Mittler zwischen zwei Welten
Der BA-Absolvent Klaus Kaupp

Portrait Klaus Kaupp

„Auf jeden Fall der Praxisbezug“, antwortet Klaus Kaupp (33) auf die Frage, warum er sich damals für ein „BA-Studium“ entschieden hat. Obwohl er ursprünglich mit dem Gedanken spielte, an einer Kunstakademie Industriedesign zu studieren, entschied er sich 1997 schließlich für das Fach Maschinenbau an der Horber Außenstelle der Berufsakademie Stuttgart und wählte den Schwerpunkt „Konstruktion und Entwicklung“. Im Jahr 2000 erhielt er dort sein Diplom.

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Innovativer Geist
Der BA-Absolvent Joachim Mathes bei Valeo

Portrait Joachim Mathes

Die Valeo-Entwicklungen im Bereich Park- und Fahrerassistenz-Systeme, den Joachim Mathes verantwortet, wurden in den letzten Jahren mit insgesamt drei PACE Awards ausgezeichnet. Valeo ist ein französischer Automobilzulieferer, der weltweit über 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon auch einige hundert in einem Entwicklungszentrum in Bietigheim, nicht weit von Stuttgart.

Der PACE Award, sozusagen der „Oscar“ der Automobilindustrie,  ist ein renommierter Preis, der seit 15 Jahren von der Zeitschrift Automotive News für innovative technologische Entwicklungen an Zulieferer im Bereich Automotive verliehen wird. Der jüngste Spross, den das Team von Mathes in Serie gebracht hat, ist das „Park4U“-System.

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Doktorwürde: BA-Absolventin in Tübingen promoviert

Portrait Tanja Catulli

Tanja Catulli ist die erste Absolventin des Studienbereichs Sozialwesen, die mit dem BA-Diplom direkt zur Promotion an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Universität Tübingen zugelassen wurde. Vor kurzem hat die lebhafte 44-Jährige ihre Dissertation nach sieben Jahren abgeschlossen. Die Doktorarbeit erhellt die Lebenswelt pflegender Angehöriger von Demenzkranken und gibt Anstöße, wie Hilfsangebote besser in den Pflegealltag Betroffener eingepasst werden können.

Catulli studierte von 1984 bis 1987 Sozialpädagogik. Besonders wertvoll war für sie die enge Verzahnung der Praxis im damaligen Kreiskrankenhaus Geislingen mit theoretischem Wissen. Schon bald baute die frischgebackene Diplom-Sozialpädagogin den Sozialdienst an den Kliniken Balingen und Hechingen auf. Heute berät sie Patientinnen und Patienten im Balinger Zollernalb-Klinikum über Hilfeangebote nach dem Krankenhausaufenthalt. Und sie vermittelt Unterstützung, etwa beim Wohnen oder bei Lebenskrisen. Catulli ist nebenberufliche Dozentin im Bereich Gesundheitswesen und betreut Bachelorarbeiten.