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Prof. Dr. Stefan Huf

Der psychologische Vertrag – die implizite Seite des Personalmanagements

Arbeitnehmer und Arbeitgeber schließen nicht nur einen juristischen sondern auch einen psychologischen Vertrag, der aus nicht einforderbaren Erwartungen auf Basis subjektiv gedeuteter Versprechen besteht. Nach seiner fachwissenschaftlichen Grundlegung in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Konzept jahrzehntelang ignoriert. Zwischenzeitlich ist der psychologische Vertrag jedoch eine sehr populäre und etablierte Analysekategorie der Personalmanagementlehre geworden. Dennoch sind konzeptionelle Defizite unübersehbar. Zur Schärfung des analytischen Profils deckt der Beitrag daher zentrale theorieimmanente Kontroversen und Inkonsistenzen auf und unterbreitet einen Vorschlag zur inhaltlichen Präzisierung des Konzepts.

 

Huf, Stefan: Der psychologische Vertrag – die implizite Seite des Personalmanagements, in: Der Betriebswirt, Jg. 52, H. 4, 2011, S. 25-30

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