Veranstaltungen

Anleitertagung am 5. April 2017

Thema: Was ist „normal“ in der Sozialen Arbeit?

Nicht erst seit der Flüchtlingskrise ist auch die Soziale Arbeit verstärkt mit der Frage befasst, wie gehen wir dem „dem/derAnderen“ um? Mit zwei Fachvorträgen wollen wir auf unserer Tagung für Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter den Fragen nachgehen, wie „konstruieren“ wir im Alltag „das Andere“und was heißt in unserem Kontext „Normalisierung“?

Mit der ersten Frage beschäftigt sich der Vortrag von Dr. Robin Bauer, Vertretungsprofessor an der DHBW Stuttgart. Sein Themenschwerpunkt „Othering“ beschreibt in den Sozialwissenschaften (un-)bewusste Strategien der Abgrenzung (und Abwertung) von anderen Gruppen/Personen, um die eigene „Normalität“ oder Fortschrittlichkeit/Überlegenheit zu bestätigen. Kann die Soziale Arbeit dem entgegenwirken oder brauchen „wir“ die „Anderen“, um uns selbst zu definieren?

Prof. Dr. Günter Rieger, Studiengangsleiter an der Fakultät Sozialwesen, reflektiert in seinem Vortrag den für die Soziale Arbeit grundlegenden Auftrag der „Normalisierung“. Davon ausgehend, dass „Soziale Arbeit“ erst auf den Plan tritt, wenn die lebensweltliche Einbettung der Klient/innen einen auffälligen Abweichungsgrad von mehr oder weniger weiten Normvorstellung der Gesellschaft aufweist, also eine „Differenz“ beobachtet wird, geht er der Frage nach, wie wir es halten sollten mit dem „Normalen“ in der Sozialen Arbeit.

Thementage FluchtMigration vom 2. bis 4. August 2016

An der DHBW Stuttgart fanden vom 2.-4. August 2016 die Thementage FluchtMigration statt. An der Fakultät Sozialwesen wurde insbesondere Studierenden der Sozialen Arbeit an drei Tagen eine Querschnittsperspektive vieler themenrelevanter Bereiche in Form von Vorlesungen, Seminaren, Workshops, Filmvorführungen und Exkursionen nahegebracht. Neben den Professorinnen, Professoren und Dozierenden der Fakultät führten auch externe Experten durch einen Teil der Veranstaltungen.

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