Langjähriger Kooperationspartner Davies Okombo auf C20-Gipfel

Seit mehr als zehn Jahren arbeitet der kenianische Kinderrechtler Davies Okombo eng mit der DHBW Stuttgart zusammen. Im Juni 2017 nimmt er am C20-Gipfel in Hamburg teil, der jedes Jahr im Vorfeld des G20-Gipfels stattfindet und die internationale Zivilgesellschaft repräsentiert.

Ungleichheit, Gender und soziale Sicherung – das sind die Themen, mit denen sich Davies Okombo beim C20-Gipfel einbringen wird. Bei den C20, auch Civil20 genannt, handelt es sich um einen Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Organisationen, die jedes Jahr zusammentreten um den global relevanten Themen der Zivilgesellschaft beim G20-Gipfel eine Stimme zu verleihen. Okombo möchte sich dafür einsetzen Bildungsangebote für arme Kinder und Jugendliche auszubauen, Gewalt gegen Frauen und ihre Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt einzudämmen und den Zugang armer Menschen zur Gesundheitsversorgung und anderen sozialen Sicherungssystemen zu verbessern. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird ebenfalls am C20-Gipfel teilnehmen und mit den dortigen Vertreterinnen und Vertretern über die genannten Themen diskutieren.

Okombo ist studierter Sozialarbeiter und hauptberuflich in der mobilen Jugendarbeit in Kenia aktiv wo er das Uhuru Community Development Project (UCDP) leitet. Das Projekt verfolgt das Ziel, armen Kindern zu helfen und ihnen den Zugang zu Bildungsangeboten zu erleichtern. Regelmäßig fungiert Okombo dabei auch als Anleiter für Studierende, die über das Zentrum für Interkulturelle Kompetenz (ZIK) der DHBW Stuttgart ein Auslandspraktikum in Kenia absolvieren. Zudem berät Okombo, der über einen beachtlichen Erfahrungsschatz im Umgang mit benachteiligten Kindern verfügt, weitere soziale Einrichtungen auf dem afrikanischen Kontinent, die mit dem ZIK kooperieren. So wird er auch nach dem C20-Gipfel noch einen Abstecher nach Stuttgart machen, um sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Fakultät Sozialwesen und Kooperationspartnern des ZIK auszutauschen.

Davies Okombo und Doris Kupferschmidt, Leiterin des ZIK