BWL-Handwerk

Profil

Studierender

In kleinen und mittleren Unternehmen nehmen Dienstleistungsorientierung und Technologieeinsatz stetig zu. Handwerk und Mittelstand benötigen jetzt und vor allem in den kommenden Jahren praxisorientierte, kaufmännisch und handwerklich ausgebildete Führungskräfte, Nachfolger und Existenzgründer. Als Antwort auf diese Entwicklung bietet die DHBW Stuttgart bereits seit 1988 den in Baden-Württemberg einzigartigen Studiengang BWL-Handwerk an. 

Das Studium

Das stark an der Praxis orientierte Studium wird nach drei Jahren mit dem Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen. Der Studiengang ist so gestaltet, dass Fachwissen und Praxis aufeinander aufbauen und einander ergänzen. Die Studierenden erwerben fundierte Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre und in der erfolgreichen Führung eines kleinen oder mittelständischen Handwerks- bzw. Dienstleistungsunternehmens. Dazu kommen praxisorientierte Grundlagen der Volkswirtschaftslehre, des Rechts, der Mathematik, Statistik und des Informationsmanagements.

In der handwerks- und mittelstandsbezogenen Betriebswirtschaftslehre werden vor allem handwerks- und dienstleistungsspezifische Sachverhalte für Führungskräfte, Nachfolger und Existenzgründer vermittelt.

Die Möglichkeit eines Auslandssemesters gehört ebenso zum Studium, wie etwa Planspiele, Exkursionen zu mittelständischen Unternehmen oder Vorträge von Praktikern.

Zielgruppen

Der Studiengang richtet sich an

  • Studieninteressierte mit einer Handwerkslehre (Gesellenprüfung), die nach dem Bachelor-Abschluss die Meisterprüfung ablegen.
  • Studieninteressierte ohne Lehre, die sich auf Führungsaufgaben im Handwerk oder in anderen kleinen und mittelständischen Unternehmen vorbereiten wollen.

Grundsätzlich ist für das Studium die Hochschulreife Voraussetzung. Aber auch Bewerber mit Fachhofschulreife oder Berufstätige ohne Abitur können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden.

Berufliche Perspektiven

Die Absolventen des Studiengangs BWL-Handwerk können in sämtlichen kaufmännischen Funktionen und an den Schnittstellen zum handwerklichen Bereich eingesetzt werden. Sie nehmen in kleinen oder mittleren Unternehmen Führungspositionen ein oder sind Unternehmer (durch Betriebsübernahme, Existenzgründung oder als Nachfolger).

Im Anschluss an das Studium können die Absolventen, die eine handwerkliche Lehre mit Gesellenprüfung abgeschlossen haben, die Meisterprüfung ablegen. Auch kann der erfolgreiche Abschluss Grundlage für einen anschließenden Masterstudiengang sein.

Durch das DHBW-Studium wird der/die Absolvent/in grundsätzlich von den Teilen III (kaufmännische und rechtliche Kenntnisse) und IV (Ausbildereignungsprüfung) der Meisterprüfung befreit.