Konzeption und Zielsetzung

Studierende

Der Markt für Finanzdienstleistungen ist derzeit einer der umsatzgrößten und zudem am stärksten wachsenden Märkte in Europa. Rasche Veränderungen an den nationalen und internationalen Finanzplätzen auch bedingt durch die anhaltende Finanz- und Wirtschaftskrise, globale Kommunikationstechniken sowie veränderte Wettbewerbsbedingungen benötigen eine hohe Qualifikation der Mitarbeiter in den Finanzdienstleistungsunternehmen. Eine starke Diversifikation der Produkte im Zusammenhang mit breiteren Anbieterstrukturen (All-Finanz) bedingt zudem ein hohes Maß an Service und Qualität.

Der Studienplan des Studiengangs Finanzdienstleistungen orientiert sich daher an der breiten Struktur des Themas. Aufbauend auf den wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagenfächern werden praxisnah alle Sparten miteinander verbunden, um den Anforderungen von modernen Finanzdienstleistungsunternehmen gerecht zu werden. Möglich ist dies durch den steten Wechsel von Theorie und Praxis und deren enge curriculare Verbindung. Seminaristisches Arbeiten in kleinen Gruppen steigert dabei die Effizienz des Studiums.

Studienziel ist die Vermittlung und Verzahnung fachwissenschaftlicher Inhalte mit der praktischen Anwendung. Die Studieninhalte werden dabei möglichst interdisziplinär und praxisnah behandelt. Rechtliche, wirtschaftliche, steuerliche, finanzielle, technische und marktbezogene Elemente aller Finanzdienstleistungssparten werden zu einem Wissensspektrum zusammengefügt. Sehr wichtig sind dabei die vertriebstechnischen Aspekte des Finanzdienstleistungssektors, die im Studiengang eine hervorgehobene Rolle spielen. Da bei vielen Finanzdienstleistern die Konzernsprache schon Englisch ist, wird zudem auf eine gute Ausbildung in Wirtschaftsenglisch Wert gelegt.  

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