Studieninhalte
Das Studium im Schwerpunkt Soziale Dienste in der Justiz baut auf den generalistisch ausgelegten bezugswissenschaftlichen und methodischen Modulen der ersten vier Semester auf.
Hier wird grundlegendes, für die Soziale Arbeit relevantes soziologisches, juristisches, psychologisches und sozialökonomisches Wissen erworben und in Theorie und Praxis Sozialer Arbeit verortet. Gleichzeitig werden erste Kompetenzen methodischen Arbeitens (Medienpädagogik, Soziale Einzelhilfe, Soziale Gruppenarbeit usw.) ausgebildet.
Darauf aufbauend vermittelt das Schwerpunktstudium spezifisches Wissen, Können und Haltungen. Es geht darum, die juristischen, organisatorischen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen der Sozialen Dienste in der Justiz sowie ihre Vernetzung mit ergänzenden Dienstleistern (Arbeitsvermittlung, Drogenberatung/-therapie, Schuldnerberatung usw.) zu kennen, kriminologisches Wissen für ein besseres Verständnis der Klientel (auch mit Blick auf gutachterliche Stellungnahmen und Risikomanagement) zu erwerden und methodische Kompetenzen in Einzelberatung/-hilfe (z.B. Case-Management), Mediation, Freiwilligenarbeit, Sozialem Training, Antigewalttraining o.Ä. zu vertiefen.
Die Fähigkeit zu eigenständiger fachlicher Reflexion, lebenslangem Lernen und ethischer Haltung werden besonders gefördert.
Ausführliche Studieninhalte
Das Curriculum für den Lernort Praxis finden Sie unter Informationen / Downloads.
