Kinder- und Jugendarbeit

Profil

Junger Mann mit Laptop

Das Studium der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Sozialwesen an der DHBW Stuttgart führt in drei Jahren zum akademischen Grad Bachelor of Arts sowie zur staatlichen Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin bzw. Sozialpädagoge/Sozialpädagogin. Das Studium ist generalistisch angelegt mit der Möglichkeit zur Vertiefung in verschiedenen Studienrichtungen. Die Absolventen und Absolventinnen können in allen Bereichen Sozialer Arbeit tätig werden. Der Zugang zu weiterführenden Masterstudiengängen ist offen. Auf dem Arbeitsmarkt haben sie beste Chancen.

Studienschwerpunkte

Im Studienschwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit erwerben die Studierenden Kompetenzen, die für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen grundlegend sind:

  • Dazu gehören Kommunikations-, Problemlösungs- und Improvisationskompetenz ebenso wie Empathie und die Fähigkeit zu konzeptionellem Denken und Handeln.
  • Die Studierenden lernen für die Soziale Arbeit mit jungen Menschen passende Handlungsansätze kennen und entwickeln die Fähigkeit, sie umzusetzen.
  • Die Absolventen sollen in der Lage sein, in verschiedenen Funktionen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit tätig zu werden. Dabei stehen sie den jungen Menschen unterstützend, beratend und anregend zur Seite.

Das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendarbeit zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Studierenden intensiv methodisch für die Praxis geschult werden. Neben dem Coaching und der Supervision im 1. bis 4. Semester im Rahmen der Praxisreflexion, die überwiegend durch ausgebildete SupervisorInnen durchgeführt wird, lernen die Studierenden im 5. und 6. Semester die Theorie und Praxis unterschiedlicher methodischer Ansätze kennen. Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit der Erlebnispädagogik ist z. B. auch die Naturpädagogik, Soziales Kompetenztraining oder das Improvisationstheater Inhalt der Studienrichtung.

Das theoretische Wissen um die Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit bildet das zweite wichtige Fundament sozialpädagogischer Fachlichkeit. Daher setzen sich die Studierenden mit Themen wie Kinderarmut, Jugendsexualität, Projektarbeit, sexueller Missbrauch oder rechtlichen Bezügen (z. B. Aufsichtspflicht, Schweigepflicht) auseinander.

Der veranstaltungsbegleitende Besuch besonderer Praxisprojekte (z. B. Kinderspielstadt) oder auch von Einrichtungen mit Bezug zu Jugendlichen (z. B. Beratungsstellen, Strafvollzug) im Rahmen von Exkursionen runden das Lehrangebot ab.

Duale Partner

Öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe als Betreiber von:

  • Jugendhäusern
  • Jugendfarmen und Aktivspielplätzen
  • Jugendbildungsstätten
  • Spielmobilen
  • mobiler Jugendarbeit
  • Schulsozialarbeit
  • kommunaler Jugendpflege
  • Jugendringen
  • Jugendverbandsarbeit
  • kirchlicher Gemeindejugendarbeit